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Läuft bei dir: Was in deinen Lebenslauf gehört – und was nicht




Sans Comic Sans

Bevor ein Personaler überhaupt liest, was du in deinem Leben schon so alles gemacht hast, achtet er auf die äußere Form deines Lebenslaufes. Und der erste Eindruck zählt. Deswegen solltest du immer den ganzen Text einheitlich formatieren. Absätze, Kopf- und Fußzeile, Zwischenüberschriften, Zeilenabstände – alles muss ordentlich aussehen. Was lösen lange Paragraphen bei dir aus? Erst mal Langweile. Außerdem überfliegt man solche Blöcke gerne mal und bekommt die wichtigen Informationen gar nicht mit. Schreib also nicht zu viel Text oder macht zu lange Auflistungen! Weil auch beim Lebenslauf Style nicht ganz unwichtig ist, empfehlen sich neutrale, schnörkellose Schriftarten, zum Beispiel Calibri und Verdana. Gar nicht gehen neben veralteten Schriften wie Times New Roman auch Designschriftarten wie Comic Sans. Mit Schriftgröße 11 beim Fließtext machst du nichts falsch.

E-Mail-Panne

Dein Lebenslauf kann noch so korrekt und beeindruckend sein – wenn deine E-Mail-Adresse xXsuezemaus@xy.de lautet, nimmt deine Bewerbung niemand ernst. Falls du also noch keine seriöse E-Mail-Adresse hast, solltest du dir eine erstellen. Das geht schnell und ist meistens kostenlos. Nimm einfach eine Kombination aus deinem Vor-und Nachnamen: vorname.nachname@xy.de.

Lügen haben kurze Beine

Auch wenn du nicht alle Bedingungen der Stellenausschreibung erfüllst, ist es keine gute Idee, etwas zu erfinden. Es muss ja nicht gleich ein ausgedachter Nobelpreis sein, aber schon das Aufhübschen einer Note oder das Erfinden von bestimmten PC-Skills ist eine Lüge. Und was ja sowieso immer gilt, ist beim Lebenslauf besonders wichtig: Mit Lügen kommt man nicht weit. Ist gleich klar, dass das alles nicht stimmt, wird deine Bewerbung auf jeden Fall aussortiert. Stellt sich erst bei der Arbeit heraus, dass du die angegebenen Fähigkeiten gar nicht hast, bist du schnell wieder draußen. Also lass es lieber und sei ehrlich. Auch wenn du nicht alle Anforderungen zu hundert Prozent erfüllst, kannst du punkten: Oft gleichen das andere Besonderheiten wieder aus.

Who cares?

Im Lebenslauf sollte nur das Wichtigste stehen. Also brauchst du deine Religion, den Familienstand oder die Arbeit deiner Eltern nicht erwähnen. Du bist richtig gut im Klavierspielen? Egal. Denn auch Hobbys gehören nicht in einen Lebenslauf – außer sie sind entscheidend für die Bewerbung.

Folgt mir doch auf Instagram

Du hast mega viele Follower und bist stolz auf deine Beiträge? Das ist für deinen Job erst mal nicht wichtig. Also: keine Links zu deinen Social Media Profilen in den Lebenslauf einfügen. Einzige Ausnahme: Sie spielen wirklich eine Rolle für die Bewerbung. Du möchtest zum Beispiel bei einem Medien-Start-up oder einem Unternehmen wie Snapchat anfangen? Dann kann ein weniger traditionelles Anschreiben eine gute Idee sein.

New job, new me

Das Babysitten neben der Schule hat dir Geld gebracht und vielleicht sogar ein bisschen Spaß. Aber wenn du dich für eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker bewirbst, sind besagte Baby-Skillsets eher zweitrangig. Diese Arbeitserfahrung musst du deshalb nicht in deinen Lebenslauf einfügen. Anders sieht das allerdings aus, wenn du dich für eine Ausbildung zur Erzieherin bewirbst. Dann bringst du ja schon Vorkenntnisse für den Beruf mit.

Rächtschreipfeler

Völlig egal, für welche Branche du dich bewirbst – Rechtschreib-  und Grammatikfehler kommen nie gut an. Deshalb solltest du den fertigen Lebenslauf unbedingt noch ein paar Mal durchlesen und eine Rechtschreibprüfung drüber laufen lassen. Es lohnt sich auch, das Dokument nochmals jemandem zu lesen zu geben. Mehr Augen sehen ja auch bekanntlich mehr. Auch sehr wichtig bei einem Anschreiben: ein gutes Bewerbungsfoto. Oh je, daran hast du nicht gedacht – und gerade keins zur Hand? Kein Problem! Zusammen mit der Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar! verlosen wir fünf professionelle Bewerbungsfoto-Shootings.
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