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Im Auftrag der Justiz: Spannende Berufe im Öffentlichen Dienst




Bundeskriminaldienst – Action pur?

Duales Studium zum/zur Kriminalkommissar/-in Egal ob Verhör, Verfolgungsjagd oder Festnahme: Jeder von uns hat schon einmal mitgefiebert, wenn TV-Kommissare ihre Arbeit machen. Aber wie sieht der Arbeitsalltag eines Kriminalkommissars im echten Leben aus? Kommissare leiten die polizeilichen Ermittlungen und sind die zentralen Vermittler zwischen Tatverdächtigen, Zeugen, Opfern, Polizeibeamten und der Staatsanwaltschaft. Während des Verfahrens veranlassen sie Spurensicherungen, führen Vernehmungen durch und stehen dabei permanent in Kontakt mit den Behörden. Aber auch Büroarbeit macht einen wichtigen Teil ihres Jobs aus: Berichte und Protokolle helfen ihnen dabei, den Überblick zu behalten und die Puzzleteile eines Falls zusammenzusetzen.Die Aufgabengebiete variieren je nach Strafangelegenheit: 
  • Raub/ Diebstahl
  • Wirtschaftsstraftaten
  • organisierte Kriminalität
  • Tötungsdelikte
  • politisch motivierte Kriminalität
  • Cyberkriminalität
Was muss ich mitbringen?Allgemeine Hochschulreife mit Durchschnitt besser als 3,5
  • Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit
  • Führerschein der Klasse B
  • Bestehen eines intensiven Auswahlverfahrens auf gesundheitliche Eignung
  • gute Englischkenntnisse
  • hohe Belastbarkeit
Was erwartet mich im Studium?In den drei Jahren bis zu deinem Bachelor erlernst du theoretische Inhalte wie Kriminal- und Rechtswissenschaften und erhältst eine spezifische Sprachausbildung. Zusätzlich wirst du studienbegleitend durch polizeiliches Einsatztraining auf kritische Situationen vorbereitet. Die Studienabschnitte werden in Brühl, den drei Standorten des BKA (Berlin, Wiesbaden, Meckenheim) sowie in einer Länderdienststelle durchgeführt. Auch der Verdienst während des Studiums ist beachtlich: Als Kriminalkommissaranwärter/in erhältst du während der Laufbahnausbildung ein Grundgehalt in Höhe von derzeit rund 1.500 Euro brutto – plus Polizeizulage!Bachelorabschluss – und danach? Nach erfolgreichem Bestehen des dualen Studiums erwartet dich eine dreijährige Probezeit, bevor du den Beamtenstatus auf Lebenszeit erhältst. Du steigst ein mit Besoldungsgruppe A9 – das sind circa 2.900 Euro – kannst dich aber durch sehr gute Aufstiegs- und Weiterbildungschancen auch für eine höhere Besoldungsgruppe qualifizieren. 

Justizfachangestellte/r – ein Beruf mit Sicherheit

Bevor Richter ihr Urteil fällen, passiert hinten den Kulissen einiges. Unterstützung bei ihrer Arbeit bekommen sie von Justizfachangestellten. Sie sind für den reibungslosen Ablauf des Geschäftsbetriebs verantwortlich und deshalb unentbehrlich.Hinter dem Schreibtisch sind sie für die Verwaltung von Akten, der Anfertigung und Beglaubigung von Schriftstücken und die Aufnahme von Anträgen zuständig. Auch die Vorladung von Zeugen und die Erstellung von Protokollen gehören zu ihrem Aufgabengebiet. Trotzdem ist der Job alles andere als langweilig: Justizfachangestellte sind wichtige Ansprechpartner für die ratsuchenden Bürgerinnen und Bürger und lösen deshalb täglich Probleme.Wie läuft die Ausbildung ab?Die Ausbildung dauert drei Jahre und setzt sich abwechselnd aus Unterricht in der Berufsschule und einer praktischen Ausbildung bei Gerichten und Staatsanwaltschaften zusammen.Was muss ich mitbringen? 
  • mindestens mittlerer Schulabschluss
  • gute Kenntnisse in Mathematik, Wirtschaft und Deutsch
  • Talent zur Selbstorganisation, Konfliktlösungsfähigkeit, hohes Verantwortungsbewusstsein
Was erwartet mich in der Ausbildung?
  • Kommunikation in berufstypischen Situationen
  • Datenschutz
  • Zwangsvollstreckung
  • Insolvenzen
  • Ehe- und Familiensachen
  • Rechtsanwendung in Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren
Wie steht es um meine Zukunftschancen? Die sind durchweg gut: In der Regel werden Auszubildende, die die Abschlussprüfung zum Justizfachangestellten erfolgreich abgeschlossen haben, direkt in den Justizdienst eines Bundeslandes übernommen. 
Publisher : YAEZ Verlag GmbH
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