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Film ab, Ton an: Girls’Day beim SAE Institute in Stuttgart




Die Klappe fällt, der erste Workshop vom Girls'Day geht los. Der Teamer vom SAE Institute zeigt auf einen Wagen, an dem eine Kamera befestigt ist: Das ist ein Dolly. Mit seiner Hilfe können rückfreie Bilder in Bewegung aufgenommen werden.” Die Schülerinnen dürfen sich auf den Dolly setzen und sollen selbst ausprobieren, wie die Kamera sich beim Fahren verhält. Dann wird noch ein Richtmikrofon und Tongerät dazu genommen und die Schülerinnen interviewen und filmen sich gegenseitig. Schnell erkennen die beiden: [pullquote]Filmen ist Teamarbeit![/pullquote]

Zukunft? Einfach mal ausprobieren!

Lucie und Laura waren beim Girls'Day 2018 dabei. Vorher konnten sie sich noch nicht genau vorstellen, was sie alles erwartet: Das TV-Studio klingt spannend. Aber eigentlich interessieren uns alle Bereiche.” Rund 80 Schülerinnen können beim Girls’Day jedes Jahr in Workshop-Atmosphäre verschiedene Studienelemente kennenlernen. Sie können im virtuellen TV-Studio vor dem Greenscreen stehen, Gegenstände oder Menschen mit Game Art & 3D-Animation zum Leben erwecken oder Beats und Tracks produzieren.[yaez-box]Du willst am Girls'Day 2019 teilnehmen?Es gibt noch wenige, freie Plätze für den 28.03.2019 [/yaez-box]Die beiden 16-Jährigen wissen noch nicht genau, wo es nach dem Abi hingehen soll: „Wir sind in unserer Klasse die Einzigen, die noch am Girls’Day teilnehmen. Aber gerade jetzt ist das eigentlich wichtig.”

Was soll ich werden?

Lucie weiß schon, dass sie in die Medienbranche will: Journalismus finde ich cool. Ich habe auch schon ein Praktikum in einer Redaktion gemacht, aber da gibt es ja viele verschiedene Bereiche.” Laura hat bis jetzt noch wenig Kontakt mit Medienberufen gehabt: Ich wollte bis jetzt eher in den Sportbereich gehen. Mein Praktikum habe ich deshalb im Fitnessstudio gemacht.”[gallery size="large" columns="2" ids="38681,38682"]„Wir machen heute den Teppich für einen Sound”, erklärt der Tontechniker bei der nächsten Station. Gespannt sitzen die Schülerinnen hinter dem Mischpult und schauen dabei zu, wie verschiedene Sound-Ebenen verschoben werden, um die Basis für ein Lied zusammenzustellen. Was passiert, wenn ein anderer Ton hinzugefügt wird? Und wie bedient man eigentlich das Mischpult oder eine Keystation? [gallery size="large" columns="2" ids="38724,38708"]Endlich geht es ins TV-Studio. Scheinwerfer und Kameras sind auf einen grellen, grünen Hintergrund gerichtet. Lucie und Laura finden sich in einem Greenscreen wieder. Sie sollen so tun, als ob sie frieren, da sie nachträglich in eine Winterlandschaft gesetzt werden. Die beiden reiben sich die Hände und umarmen sich. Danach werden ihre Umrisse am Computer ausgeschnitten und mit Photoshop in ein Bild eingefügt: Wir machen das jetzt nur ganz schnell, damit ihr seht wie es funktioniert. Da steckt normalerweise viel Arbeit und Detailliebe drin” sagt der Teamer.

Vor oder hinter der Kamera stehen?

Von der Kälte geht es direkt vor einen schwarzen Hintergrund. Laura schlüpft in die Rolle des Models, Lucie macht Fotos und soll darauf achten, wie das Licht am besten fällt: Ich kann mir gut vorstellen, mal hinter der Kamera zu sein. Jetzt war das alles ein bisschen viel, aber die verschiedenen Funktionen lernt man dann ja.” Als die beiden tauschen, wird Laura direkt klar:[pullquote] Ich mag es lieber vor der Kamera zu stehen.[/pullquote][gallery columns="2" size="large" ids="38704,38705"]Ob sich die beiden jetzt besser vorstellen können, was sie nach dem Abi machen wollen? Lucie kann sich immer noch vorstellen in den Journalismus zu gehen: [pullquote]Ich möchte verstehen, was hinter den Kulissen passiert.[/pullquote] Laura ist sich noch nicht sicher: Ich habe ja noch Zeit, aber solche Tage sollte es viel öfter geben.”
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