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Das ist mein Zukünftiger: Wie arbeitet es sich in neuen Berufen?




[pullquote]Ich habe Spaß daran, neue Technologien zu erkunden[/pullquote]

- Tim, 27, entwickelt Softwareprogramme und Funktionalitäten für virtuelle Realitäten und Erlebnisse.

VR Developer Tim entwickelt in seinem Zukunftsberuf Softwareprogramme und Funktionalitäten für virtuelle Realitäten und ErlebnisseTechnik und Computer haben mich schon immer interessiert. Deshalb studierte ich Medieninformatik und arbeitete nebenher als Softwareentwickler. Als ich nach meinem Abschluss das Angebot erhielt, als VR Developer zu arbeiten, fiel mir die Entscheidung leicht. Ich habe Spaß daran, neue Technologien kennenzulernen und zu erkunden.Als VR Developer ermögliche ich es den Benutzern unserer Programme, ihre Konferenzen virtuell abzuhalten. Die Nutzer können sich gegenseitig als Avatare sehen und miteinander reden, ähnlich wie bei Computerspielen. Und sie können in der VR Maschinen und andere Objekte realistisch von allen Seiten betrachten. Im Bereich der virtuellen Realität ist alles neu: Es gibt noch keine klaren Wege, wie etwas gemacht wird. Bei der Entwicklung neuer Funktionen kann ich deshalb kreativ sein und abstrakt denken. Die Perspektiven in meinem Beruf sind super: Die Softwareentwicklung ist heute schon enorm wichtig. Alles wird immer mehr digitalisiert, und Computer und Software sind eigentlich in jeder Branche zu finden. Die VR ist ein wichtiger Arbeitsbereich, der in den nächsten Jahren noch wächst.[pullquote]Ich pflege den Ruf meiner Kunden [/pullquote]

- Die Reputationsmanagerin Fiona, 23, ist für den guten Ruf von Unternehmen zuständig.

Reputationsmanagerin Fiona pflegt in ihrem Zukunftsberuf den guten Ruf von UnternehmenMein Interesse für das Marketing entwickelte ich im Studium. Die Vorlesungen über das Onlinemarketing weckten mein Interesse, genauso wie mein erster Job: Im Bereich Marketing & Sales betreute ich die Website, das Marketing und den Vertrieb einer Firma. Mir persönlich war das aber zu viel Sales. Deshalb entschied ich mich für einen Beruf im Onlinemarketing.In meiner Position als Teamleiterin bin ich heute für PR und Reputationsmanagement zuständig. Mit meinem Team pflege ich den guten Ruf unserer Kunden, der in Zeiten des Internets vor allem mit Bewertungen und positiven Beiträgen zusammenhängt. Egal, ob bei Google oder anderen Bewertungsportalen – wir managen die Bewertungen und versuchen, durch PR positive News über Unternehmen zu veröffentlichen. Insgesamt stärken wir die digitale Sichtbarkeit unserer Kunden. Dabei können wir kreativ und eigenverantwortlich arbeiten.Reputationsmanager werden auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Der Ruf von Unternehmen wird immer wichtiger, und die Konkurrenz nimmt weiter zu, vor allem online. Wir finden heute schon Millionen Suchergebnisse in Google zu einem Schlagwort. Durch Reputationsmanagement können wir Unternehmen daraus hervorheben.[pullquote]Ich bin Sprachrohr für die Spieler[/pullquote]

- Luca, 25, organisiert als E-Sport-Manager das Leben seiner Spieler und begleitet sie ins Profi-Gamer-Leben.

Der E-Sport-Manager Luca organisiert in seinem Zukunftberuf das Leben seiner Spieler und begleitet sie ins Profi-Gamer-Leben Seit meiner Kindheit spiele ich Computerspiele. Der E-Sport interessierte mich damals schon, zumindest als Zuschauer. Während meines Studiums arbeitete ich dann einen Sommer lang in einer E-Sport-Agentur und managte die Social-Media- Kanäle für die größte LAN-Party in der Schweiz. Als ich nach meinem Bachelor ein Jobangebot von der Agentur bekam, sagte ich sofort zu.Jetzt bin ich Projektleiter und Manager für das erste professionelle „League of Legends“-Team der Schweiz. Für die fünf Spieler meines Teams bin ich Sprachrohr und Organisationstalent. Ich manage die Trainingspläne, Turniere und den Alltag der Spieler, damit sie sich auf ihre Leistung, auf den Sport und auf das Spielen konzentrieren können. Ich habe jetzt schon viel Verantwortung: Für den Erfolg eines E-Sport-Teams ist der Manager sehr wichtig. Mit meinem Team reise ich viel und begleite die Spieler auf ihrem Weg zum Profi.E-Sport hat enorm viel Potenzial. Der Bereich wächst, und es gibt immer mehr Gamer, die sich dafür begeistern – und immer mehr Zuschauer. Auch die Spielehersteller interessieren sich für die Spieler und Turniere. Sie wollen Spiele wie League of Legends“ und Call of Duty“ auf nationaler und internationaler Ebene fördern. [pullquote]Ich baue nachhaltige Stadtviertel[/pullquote]

- Salomé, 31, ist Ingenieurin und entwickelt nachhaltige Energiekonzepte für Häuser und Städte.

Ingenieurin Salomé entwickelt in ihrem Zukunftsberuf nachhaltige Energiekonzepte für Häuser und StädteIn der Schule habe ich Natur und Technik gewählt. Wir lernten, wie Vögel fliegen und wie Windräder funktionieren – das fand ich faszinierend und spannend. Mich interessierte, wie Energie effizienter und nachhaltig gewonnen werden kann. In meinem Studium in Energie- und Verfahrenstechnik begeisterte ich mich immer mehr für die erneuerbaren Energien. Heute bin ich Ingenieurin und Teamleiterin. Mit meinem Team entwerfe ich Energiekonzepte für verschiedene Projekte. Wir planen, wie Häuser und Wohnungen mit Wärme und Strom versorgt werden können. Und das hauptsächlich durch erneuerbare Energien. Dabei arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Ideen und Interessen zusammen: Bauherren, Architekten, Bauarbeiter und Ingenieure. Es ist spannend, eine gute Lösung zu finden und sie in der Praxis auch umsetzen zu können.Die erneuerbaren Energien sind einer der Zukunftsmärkte. Das Thema Energiewende ist bei uns allen angekommen, und dadurch entwickelt und verändert sich sehr viel. Berufseinsteiger, Schülerinnen und Schüler, die interessiert sind, haben sehr gute Chancen, einen Job zu finden.[yaez-box]Jannike Stöhr arbeitet in vielen neuen Berufen, denn sie testet Zukunftsberufe. Welche Berufe das sind und wieso ein lückenloser Lebenslauf in Zukunft nicht mehr wichtig ist lest ihr hier: https://www.yaez.de/zukunft/berufe-aus-der-zukunft/[/yaez-box]
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