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Bewerbungstipps: Worauf große Unternehmen achten




Bewerbungstipps YAEZ[pullquote]Einfach mal in der Filiale vorbeischauen[/pullquote]Stefan Hamm ist Geschäftsführer für Personalentwicklung, Personalmarketing und Recruiting beim Discounterkonzern Lidl Was sind die häufigsten Fehler in der Bewerbungsmappe?Uns erreichen häufig Anschreiben, aus denen nicht hervorgeht, warum derjenige sich für diesen Job oder Ausbildungsplatz bewirbt – und durch welche Eigenschaften und Erfahrungen er sich bei uns einbringen kann. Das kann zum Beispiel auch ein Neben- oder Ferienjob sein. Was geht gar nicht im Vorstellungsgespräch?Unvorbereitet in das Gespräch zu gehen. Wir geben jedem Bewerber die Möglichkeit, sich zu beweisen und uns von sich zu überzeugen. Gewisse Grundkenntnisse über das Unternehmen und die Branche sollten Bewerber deswegen schon haben. Wichtig ist uns, dass Bewerber ehrlich sind und geforderte Kenntnisse nicht vortäuschen.[yaez-box]Mein Extratipp:Auf unserer Karriereseite im Netz kann man mit dem „Berufs-Check“ oder „Interessentest“ ausprobieren, welcher Job am besten zu einem passt. Wer sich für eine Ausbildung in einer unserer Filialen interessiert, der kann sich einfach mal vor Ort umschauen: Welche Produkte bieten wir an, wie werden diese präsentiert und wie ist eine Filiale aufgebaut? Wer aufmerksam beobachtet, ist für den Bewerbungsprozess gut vorbereitet.[/yaez-box] [pullquote]Unbedingt das Wissen von Freunden nutzen[/pullquote]Holger Florschütz ist Ausbildungsleiter beim Versicherungsunternehmen Huk-CoburgWie muss eine Bewerbung aussehen, damit Sie den Bewerber einladen?Die Bewerbungsunterlagen müssen vollständig, also mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen vorliegen. Das Anschreiben sollte aussagekräftig und ohne Rechtschreibfehler sein. Außerdem ist es wichtig, das korrekte Berufsbild entsprechend der Stellenausschreibung anzugeben und sich darauf zu bewerben.Auf welche drei Punkte achten Sie im Bewerbungsgespräch besonders?Für uns sind ein authentisches Auftreten wichtig, gut begründete Antworten auf unsere Fragen und ob der Bewerber für den Job brennt.[yaez-box]Mein Extratipp:Unbedingt das Wissen von Bekannten, Verwandten oder Freunden nutzen. Im Rahmen von Messen, Vorträgen an Schulen und Schnupperpraktika besteht außerdem die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit unseren Azubis und Mitarbeitern zu treten und sich alle Fragen beantworten zu lassen.[/yaez-box]YAEZ Bewerbungstipps[pullquote]Ein No-Go? Wenn sich jemand verstellt[/pullquote]Dirk Hoffmann, Personalleiter bei dem Mineralwasserhersteller GerolsteinerWorauf achten Sie bei einer schriftlichen Bewerbung zuerst?Bei uns kann man sowohl kaufmännische als auch handwerklich-technische Ausbildungen machen. Ich erwarte, dass sich der Bewerber gut überlegt hat, welcher der beiden Bereiche zu ihm und seinen Stärken passt. Außerdem finde ich es toll, wenn der Lebenslauf gut strukturiert ist. Was ist ein absolutes No-Go im Bewerbungsgespräch?Natürlich ist man in so einem Gespräch nervös, deshalb darf man auch ruhig sagen, wenn man eine Frage nicht verstanden hat oder nicht beantworten kann. Wenn sich jemand aber verstellt und versucht, Dinge anders darzustellen, als sie sind – das ist ein No-Go. Wie kann ich mich von meinen Mitbewerbern abheben?Ich freue mich über gute Fragen, die zeigen, dass sich jemand mit dem Unternehmen und dem Job auseinandergesetzt hat. Ich höre zum Beispiel auch gern mal nach, wie dem Bewerber unsere Karriere-Webseite gefällt. Egal, ob er sie gut oder schlecht findet – hier kann er zeigen, dass er eine Haltung einnehmen und sie begründen kann.Wie viel Wert legen Sie auf Noten?Gute Noten zeigen, dass jemand in der Schule motiviert war. Wichtiger sind uns aber Neugierde, Offenheit und Leidenschaft. Übrigens, wer eine Klasse wiederholt oder einen kleineren Bruch im Lebenslauf hat, sollte das in jedem Fall offen ansprechen. Das ist kein Ausschlusskriterium.YAEZ Bewerbungstipps[pullquote]Keine Angst vor Brüchen im Lebenslauf![/pullquote]Samira, 26, hat einen Job als Volontärin für Social-Media-Strategien beim Callwey Verlag in München ergattertWie bist du zu dem Volontariat gekommen? Nach meinem Politikstudium wollte ich eigentlich noch einen Bachelor in Gastronomiemanagement machen. Nach drei Semestern habe ich gemerkt, dass das nicht das Richtige ist. Über meinen Foodblog lernte ich eine ehemalige Volontärin des Verlags kennen, die mir empfahl, mich zu bewerben. Womit konntest du bei der Bewerbung punkten?Auch wenn meine Studienfächer auf den ersten Blick nicht viel mit meinem Job zu tun haben: Durch den betriebswirtschaftlichen Teil im Bachelor kam ich überhaupt erst darauf, dass mir Marketing und Pressearbeit gefallen könnten. Außerdem hat mein Interesse fürs Kochen gut zu den Verlagsthemen gepasst.Welchen Tipp hast du für Berufseinsteiger?Keine Angst vor Fragen zu einem „krummen“ Lebenslauf! Abzweigungen muss man bei der Bewerbung nur erklären können und dabei selbstbewusst bleiben.  
Publisher : YAEZ Verlag GmbH
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