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Vom Schüler zum Chef – Teil 2: Und, wie läuft’s?




Die Nachhilfelehrer 2.0Felix Ohswald, 24, erfand 2015 mit zwei Freunden die Nachhilfe-App GoStudent.Größte Herausforderung: Wir haben die ersten zwei Jahre nur an Schüler*innen gerichtet. Erst dann haben wir angefangen, auch Eltern als Zielgruppe für die Akquise zu entdecken.Und jetzt? Wir verkaufen mittlerweile mehr als 30.000 Nachhilfestunden pro Monat, und haben knapp 1000 Lehrer unter Vertrag. In unserem Unternehmen gibt es 40 Vollzeitstellen und für 2020 ist ein Außenumsatz in Höhe von 20 Mio Euro geplant. Mein Pfand draufShahwan Borto, 23, gründete 2015 ein Unternehmen, das mit Pfandflaschen Gutes tut.Größter Fehler:Wir haben uns am Anfang mit unserer Zielgruppe verkalkuliert. Zu Beginn haben wir unsere Pfandboxen ausschließlich an Schulen platziert. Irgendwann war klar: Wir müssen auch auf Unternehmen zugehen. Heute beliefern wir ausschließlich Firmen. Wie geht’s jetzt weiter?Wir möchten einen Abholservice für die Pfandboxen einrichten, um in den großen Städten den gesamten Kreislauf, vom Boxen aufstellen bis hin zur Kampagnenrealisierung, selbst zu koordinieren. Dass das Bewusstsein für Umweltschutz gestiegen ist, hat uns viel Auftrieb gegeben, das versuchen wir jetzt zu nutzen.spendedeinpfand.com Schule neu bewertetClara, 25, hat mit ihren Schwestern vor einem Jahr ein Bewertungsportal für Schulen an den Start gebracht.Bisheriges Fazit: Wir haben unsere Nutzerzahl vervierfacht, erste Kooperationspartner gewonnen und viele Schulen, Eltern und Schüler vom Konzept Schulen.de begeistert. Wir haben uns als feste Informationsquelle zu den Angeboten von Schulen in Deutschland etabliert und haben täglich etwa 3.000 Besucher unserer Webseite.Was habt ihr bisher gelernt?Dass ohne Geduld und Ausdauer gar nichts läuft. Anfangs wollten wir, dass alles ganz schnell geht und am liebsten alles gleichzeitig machen. Über die letzten Monate haben wir gelernt, dass „gut Ding Weile haben will“. Mittlerweile gehen wir einen Schritt nach dem anderen. Das hat sich bewährt. Update für SchulstoffRubin Lind, 20, entwickelte mit 17 eine App, die Lerninhalte personalisiert.Größte Veränderung:Wir haben die App für Schüler kostenlos gemacht. Wir mussten einsehen, dass die Absprungrate bei 10 Euro im Monat einfach zu hoch war. Dafür bieten wir jetzt aber Unternehmen die Möglichkeit, mit der App, Nachwuchskräfte zu finden - und die zahlen dann auch dafür. Inzwischen nutzen über 100.000 Schüler unser Angebot.Was hast du mitgenommen?Dass es sich lohnt, durchzuhalten. Ich stand öfters vor Situationen, wo ich alles hinschmeißen wollte und dachte, dass es nicht weitergeht. Aber es lohnt sich an die eigene Idee zu glauben und sich durchzubeißen. Statt aufzugeben haben wir einfach nach neuen Lösungen gesucht.www.skills4school.de 
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