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Hohe Temperaturen und Sonne satt: Aber was ist mit Hitzefrei?




Wenn das Thermometer Höhenflüge erlebt und dir selbst im Schatten der Schweiß läuft - dann ist Sommer. Sobald die Temperaturen steigen, kursieren auf dem Pausenhof die unterschiedlichsten Insiderinformationen: "Bei 27 Grad im Schatten, muss es Hitzefrei geben" oder "Der Sportunterricht fällt schon ab der 5. Stunde aus". Eigentlich gilt: Klassisches Hitzefrei gibt es gar nicht mehr. Früher wurde Hitzefrei an den Schulen ausgerufen, sobald die Temperaturen einen bestimmten Richtwert übertreten hatten. Allerdings wurde diese Regelung schon vor einigen Jahren abgeschafft. Heute müsst ihr vor allem euren Schulleiter mit Dackelblick angucken, wenn ihr etwas erreichen wollt, denn er hat in den meisten Fällen das letzte Wort. Da es kein Hitzefrei-Gesetz gibt, muss die Schulleitung selbst entscheiden, ob der Unterricht für die Schüler noch zumutbar ist. Dabei spielt die räumliche Situation und auch die Konstruktion des Schulgebäudes eine wichtige Rolle.YAEZ hat für euch an zehn Schulen in verschiedenen Bundesländern nachgehakt, wie dort die Regelung im Bezug auf Hitzefrei aussieht: An allen zehn Schulen entscheidet die Schulleitung über das Hitzefrei. Unterschiede gibt es nur darin, wie das Hitzefrei konkret aussieht. An einer Gemeinschaftsschule in Thüringen beispielsweise gibt es verkürzten Unterricht an heißen Sommertagen. Das bedeutet, dass eine Unterrichtsstunde statt 45 Minuten nur 30 Minuten lang ist. An einer Realschule im Saarland hat die Schulleitung beschlossen, den Sportunterricht bei Hitze ab 9 Uhr und den restlichen Unterricht ab 12 Uhr ausfallen zu lassen. Manche Schulen lassen aber auch nur den Nachmittagsunterricht ausfallen. Da hilft also nur Abwarten und hoffen, dass die Schulleitung Erbarmen hat.Wenn ihr es dann nach Hause geschafft habt, könnt ihr euch mit ein paar coolen Drinks und ein bisschen Musik so richtig in Sommerstimmung bringen.
Publisher : YAEZ Verlag GmbH
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