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Präsentieren: Tipps und Tricks, wie du bei deinem nächsten Referat punkten kannst




Laut einer Studie haben mehr Menschen Angst vor öffentlichem Sprechen als vor Spinnen. Dabei sind Vorträge gar nicht so schlimm, wenn man sich einmal damit befasst, wie es richtig geht. Mit diesen Tipps wird deine nächste Präsentation ein Erfolg:

Vor dem Vortrag

1. Dich gut vorbereitenDas ist zwar selbsterklärend, aber Vorbereitung bringt dich sehr weit. Je besser du zum Inhalt Bescheid weißt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du in Erklärungsnot gerätst. Außerdem ist es wichtig, dass du dich für dein Thema begeistern bzw. motivieren kannst. Übe, laut und deutlich zu sprechen. Probe deinen Vortrag am besten noch vor deinen Eltern oder deinen Freunden, damit du schon einmal vor Menschen präsentiert hast und diese dir Feedback geben können.2. Informationen einprägenDer Hauptgrund, warum viele beim Vortragen zu oft auf ihren Text schauen, ist, dass es einfach zu viele Informationen sind und sie diese daher schlecht merken können. Ein Trick ist, sich zu jedem Punkt ein wichtiges Stichwort aufzuschreiben und danach zu jedem Stichpunkt ein paar Details. Dadurch kannst du dir schneller merken, wie die Reihenfolge ist und welche Details zu welchem Stichpunkt passen. Das Ganze mehrmals durchgehen und schon kannst du dir Informationen besser einprägen. Wichtig ist auch, kleine Karteikarten zu verwenden, denn da kommst du nicht durcheinander und verlierst dich nicht in einem riesigen Fließtext. 3. Die Angst bewältigenKlappt garantiert: Stell dir dein Publikum einfach nackt vor. Blende Gedanken an negative Reaktionen aus und nimm dir vor dem Vortrag kurz Zeit, um dich zu sammeln. Wenn du ein Problem damit hast, mit Menschen direkt Augenkontakt aufzubauen, dann such dir bspw. eine Stelle an der Wand aus und schau diesen an. Wichtig ist nur, dass du nicht die ganze Zeit auf deinen Text oder den Boden schaust.

Beim Referat

4. Bring dein Publikum dazu, sich für dein Thema zu interessierenDas letzte, was du willst, ist, dass deine Zuhörer sich ihren Handys zuwenden oder gelangweilt etwas anderes machen. Daher ist der Einstieg sehr wichtig für deine Präsentation. Anstatt nur dein Thema zu nennen und sofort in die Fakten einzusteigen, könntest du ein Bild oder ein kurzes Video zeigen, eine Frage stellen oder sogar eine Geschichte erzählen. Geschichten oder Visualisierungen bleiben länger im Gedächtnis hängen und fesseln Zuschauer. Wenn es thematisch passt, kannst du auch eine physische Mitmach-Übung einbauen. Ted-Talk-Sprecher sind deswegen so erfolgreich. Sie lassen sich interessante, kreative Einleitungen einfallen und das kommt in den meisten Fällen bei den Zuschauern sehr gut an.

5. Körpersprache

Wir Menschen kommunizieren nicht nur mit Worten, sondern ganz oft auch mit unserer Gestik. Stellt dir vor, es steht jemand vor dir, der nur zappelt oder ganz gebückt ist. Demjenigen würdest du automatisch schlechter zuhören können, als jemandem der gerade und souverän steht. Oft wird gesagt, ein guter Vortrag ist auch eine gute Performance. Deine Körpersprache muss Hand in Hand mit deinem gesagten Wort gehen. Wenn du etwas erklären willst, kannst du gerne Gegenstände nehmen und dein Gesagtes damit visualisieren. Der Raum, den du zur Verfügung hast, ist wie eine Bühne. Nutze deine Bühne, laufe ein bisschen zu den Zuhörern anstatt nur starr an einem Fleck zu stehen.

6. Medien einbindenMedien sind eine gute Visualisierungshilfe. Ein mittlerweile klassischer Medieneinsatz ist Powerpoint. Sie ist aber nur eine Hilfe. Viele machen den Fehler, sich mehr auf die Powerpoint zu konzentrieren als auf die eigentliche Präsentation. Powerpoint-Folien dürfen nicht "überpackt" sein. Auf jeder Folie reichen zwei bis drei Stichworte, ein Merksatz oder manchmal auch nur ein Wort. Den ganzen Sprechertext auf die Folien zu schreiben ist auch für die Zuhörer eine Ablenkung, denn sie sollen ja dir zuhören und nicht nur von den Folien ablesen. Hilfreich ist auch, nicht nur die Powerpoint zu haben, sondern auch Videos, Bilder etc. zu zeigen, denn das sorgt für Abwechslung.7. Den Vortrag gut abrundenGenauso wie ein guter Anfang gehört auch ein guter Schluss zu einer gelungenen Präsentation. Eine schlaue Lösung ist die in Punkt 3 genannte Geschichte oder das Bild nochmal aufzugreifen. Oft passiert es, dass Zuhörer am Ende nicht mehr wissen, was am Anfang gesagt wurde. Daher ist neben einem kurzen Fazit und einer Fragerunde auch das "Wrap-Up" ein hilfreicher Tipp. Experten sagen, dass bei einem guten Vortrag der Anfang und das Ende wie die Vorder- und Rückseite eines Bucheinbands sind. Das kannst du dir für deine nächste Präsentation merken.
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