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Online lernen: Welche Möglichkeiten gibt es?




Aus der Schule sind wir es gewohnt, dass ein Lehrer vor uns steht und uns unterrichtet. Seitdem es YouTube gibt, können wir uns in unserer Freizeit aber auch vieles selbst beibringen. Bei einigen Themen ist es aber sinnvoll, trotzdem ein bisschen Anleitung zu haben. Ob als Nachhilfe bei Schulthemen oder für das Lernen von Neuem – wir haben dir drei interessante Plattformen zusammengestellt.

1. Schulleistungen mit der Khan Academy verbessern

Bei der Khan Academy kannst du dir gleich mehrere Online-Kurse zusammenstellen und dir somit deinen eigenen Stundenplan gestalten. Der Mathematik-Bereich ist besonders ausgeprägt und hat das größte Fach-Team, welches dir von Geometrie über Statistik weiterhelfen kann.Anmeldung und Kosten: Du kannst dir die Lernmaterialien bereits ohne Anmeldung anschauen. Um von der großen Community zu profitieren und beim Lernen im direkten Austausch zu stehen, ist es aber sinnvoll sich zu registrieren. "Keine Werbung, keine Abonnements" ist der Slogan von der gemeinnützigen Organisation Khan Academy. Die Lernplattform wird durch Spenden und die Arbeit von Freiwilligen finanziert. Falls du dich engagieren möchtest, kannst du dich auch als Freiwilliger bewerben.Wie funktioniert die Academy?Zu einem Thema gibt es verschiedene Unterkategorien. Du kannst entscheiden, wo du startest und bist an keine feste Reihenfolge gebunden. Nach der Einführung in einen Fachbereich gibt es meist Übungen und am Ende eine Wiederholung der Inhalte. Für das ganze Thema kannst du zusätzlich am Ende Tests machen und sammelst während des Lernens Punkte für erfüllte Aufgaben. Es gibt keine zeitliche Begrenzung und du kannst einfach damit beginnen, wenn es bei dir passt.Was zeichnet die Academy aus? [caption id="attachment_39441" align="aligncenter" width="800"] Foto: Khan Academy[/caption]Die kostenlose Lernplattform ist in über 36 Sprachen übersetzt und kann somit vielen verschiedenen Menschen auf der Welt Zugang zu Bildung verschaffen. Durch die Zusammenarbeit mit Institutionen wie der NASA, dem Museum of Modern Art, der California Academy of Sciences und dem MIT können spezielle und vor allem professionelle Inhalte angeboten werden. Es gibt schon viele Erfolgsgeschichten, die das Konzept bestätigen.

2. Digitale Trendthemen mit der Think Big eCademy lernen

Das Jugendprogramm Think Big hat mit der eCademy “Your digital training” eine Plattform für Online-Lernen gestaltet. Dabei wird nicht auf die typischen Schulfächer gesetzt, sondern auf digitale Themen wie Big Data, Digital Storydesign und Making & Coding.[caption id="attachment_39451" align="aligncenter" width="800"]Programmieren Think Big Foto: Think Big[/caption]Anmeldung und Kosten:Die eCademy ist kostenlos. Du kannst dich direkt auf der Seite registrieren und für die eCademy anmelden. Ob Online-Lernen etwas für dich ist, kannst du also ohne irgendwelche Verpflichtungen einfach mal testen.Wie ist die eCademy aufgebaut? Die Online-Kurse führen einen mit verschiedenen Lern-Videos durch einzelne Level. Das können entweder Tutorials sein oder Interviews und Vorträge von Experten. Vor jedem neuen Thema wird gefragt, wie gut du dich bereits auskennst. Nach jedem Abschnitt gibt es einen kleinen Test, der dein Wissen dann abfragt. Die Tests sind nicht schwer und wenn du aufgepasst hast, kein Problem. Außerdem gibt es zwischendurch lustige GIFs, die die Lernatmosphäre etwas auflockern.Wann kann ich die Kurse machen und wie lange dauern sie? Der Vorteil von der eCademy ist, dass du dich zu jeder Zeit immer wieder an- und abmelden kannst. Wenn du gerade keine Zeit mehr hast, die Lektion zu beenden, machst du einfach später weiter. Wie lange die Kurse dauern, hängt also von dir ab. Die Videos sind meistens nicht länger als 10 Minuten.Was mache ich mit meinem neuen Wissen?Zum einen ist es immer gut, etwas Neues zu Lernen. Think Big verbindet die eCademy aber auch noch mit anderen Programmpunkten. Wenn du durch die Kurse auf eine Idee gekommen bist und diese gerne umsetzen möchtest, kannst du dich für eine Projektförderung bewerben. Ein Teilnahmezertifikat gibt's aber so oder so. Macht sich sicher gut im Lebenslauf.Du möchtest diese Themen doch lieber Face-to-Face lernen? Think Big bietet ebenfalls dreitägige Camps zu Big Data, Digital Storydesign und Making & Coding in München und Düsseldorf an.

3. Mit Duolingo neue Sprachen entdecken

Duolingo ist eine Plattform für kostenlose Sprachkurse. Für Deutschsprachige werden derzeit die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch angeboten.Wie lerne ich eine Sprache online?Das Lernen mit Duolingo ist intuitiv gestaltet und mit kurzen Lektionen trotzdem effektiv. Durch die spielerische Gestaltung wird die Lernatmosphäre aufgelockert. Du kannst Punkte für richtige Antworten sammeln, gegen die Zeit antreten und neue Levels erreichen. Am Anfang entscheidest du, wie viel Zeit du am Tag investieren möchtest:Lässig (5 min), Normal (10 min), Ernst (15 min), Verrückt (20 min)Was kann ich genau lernen und funktioniert das?Ob du schon Grundkenntnisse hast oder komplett neu startest, kannst du vor Kursbeginn auswählen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine bisherigen Kenntnisse ausreichen, kannst du auch einen Test machen. Bei einer neuen Sprache lernst du mit den Grundlagen Ausdrücke, Fragen und Grammatik, die vor allem für die erste Verständigung wichtig sind. In einer Übersicht siehst du, wie dein täglicher Fortschritt ist und erhältst für jede Lektion Punkte.[caption id="attachment_39438" align="aligncenter" width="750"]Duolingo Foto: Duolingo[/caption]Anmeldung und Kosten: Auch hier ist der Slogan ziemlich eindeutig: "Kostenloser Sprachunterricht. Für immer." Du kannst entweder über die Webseite lernen oder unterwegs per App:AppleAndroid

Fazit

Warum nicht mal ausprobieren? Du kannst dich bei diesen kostenfreien Plattformen anmelden und schauen, ob Online-Lernen etwas für dich ist. Der Vorteil bei den Programmen ist, dass du selbst auswählen kannst, wann und wie viel Zeit du dafür investierst. 
Publisher : YAEZ Verlag GmbH
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