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Schülerstipendien: „Die Chancen sind besser, als du denkst.”




[pullquote]Du hast nichts zu verlieren.[/pullquote]- Tim, 18, hat ein Karrierestipendium von Step up!Tim, 18, hat ein Karrierestipendium von Step up!Wie kamst du dazu, dich für ein Stipendium bei Step up! zu bewerben?Ich habe von meiner Cousine davon erfahren. Sie arbeitet bei einer Partnerfirma von Step up! und hat mich ermutigt, mich zu bewerben. Das habe ich dann auch gemacht und wurde zu meiner Überraschung relativ schnell angenommen.Für wie lange bist du jetzt Stipendiat?Ich habe mich damals zu meiner Abi-Zeit beworben und bin seit April 2019 bei Step up!. Das Programm läuft insgesamt zwei Jahre und begleitet mich auch noch am Anfang meines Wirtschaftsinformatik-Studiums, das heißt ich bin jetzt noch für circa eineinhalb Jahre Stipendiat. Wie sah der Bewerbungsprozess aus?Ich habe einen Lebenslauf geschrieben, ein kurzes Anschreiben und ein halbseitiges Motivationsschreiben. Bevor ich angenommen wurde, gab es noch ein Gespräch. Bei mir hat das telefonisch stattgefunden. Das klingt vielleicht erst einmal viel, ist aber alles gut machbar.Welche Leistungen beinhaltet dein Stipendium?Im Vordergrund steht die Beratung. Ganz am Anfang wurde ich in einen Step up! Standort eingeladen. Dort wurden verschiedene Tests gemacht, ich musste Fragen beantworten und es gab ein kurzes Interview. Über die Tests habe ich herausgefunden, worauf ich im Berufs- und Privatleben Wert lege. Das hat mir bei meiner Studienwahl auch geholfen. Am Ende wurden mir dann verschiedene Felder gezeigt, in die ich beruflich gut reinpasse. Das coole ist, dass ich von Step up! explizite Tipps bekommen habe, die meiner Persönlichkeit weiterhelfen. Ich hatte Probleme mit meinem Selbstwertgefühl. Mir wurde dann eine Methode vorgeschlagen, mit der ich das verbessern konnte. Wenn ich Fragen zu einer Bewerbung habe, z.B. „Wie schreibe ich eine Bewerbung”, „Ist mein Lebenslauf gut?”, oder ich gerne ein Bewerbungsgespräch trainieren möchte, kann ich das bei Step up! anfragen. Das geht vor Ort oder ganz unkompliziert über Skype. Es gibt natürlich noch ein Netzwerk zum Austausch mit den anderen Stipendiaten und den Mentoren. Über diese Plattform kann ich mit allen Kontakt aufnehmen und auf Fragen schnelle Rückmeldung erhalten.Was gefällt dir am besten an deinem Stipendium?Das Wichtigste für mich war, mich intensiv mit mir selbst zu beschäftigen. Über die verschiedenen Tests habe ich herausgefunden, was ich persönlich möchte. Vor dem Stipendium hatte ich mir überlegt, nach meiner Schulzeit Wirtschaftsinformatik zu studieren. In dieser Hinsicht nochmal eine professionelle Meinung von Step up! zu bekommen, ist sehr hilfreich. Sie haben mir Studiengänge empfohlen, die gut zu mir passen, unter anderem Wirtschaftsinformatik und Kognitionswissenschaften. Letztendlich ist es Wirtschaftsinformatik geworden, aber durch Step up! habe ich auf jeden Fall auch mal „über den Tellerrand” geschaut.  Welchen Tipp kannst du anderen geben, die sich auch für ein Stipendium bewerben möchten?Step up! legt nicht nur Wert auf gute Noten, sondern auch auf soziales Engagement. Wenn du nicht besonders gut in der Schule bist, hast du trotzdem Chancen in das Programm aufgenommen zu werden. In meiner Schulzeit habe ich an verschiedenen Projekten teilgenommen und außerschulische Kurse besucht. Ich empfehle wirklich jedem, sich zu bewerben. Die Chancen sind echt besser, als du denkst! Denk einfach dran: Du hast nichts zu verlieren.[yaez-box]Step up! Karrierewege e.V. - Das KarrierestipendiumDu kannst dich bewerben, wenn: du mindestens die neunte Klasse einer staatlichen Schule besuchst, studierst, eine Ausbildung machst oder sie bereits erfolgreich abgeschlossen hast. Außerdem solltest du zwischen 15 und 25 Jahre alt sein. Bewerbungszeitraum: Hier gibt es keine Bewerbungsfristen. Du kannst dich jederzeit bei Step up! bewerben.Das sind die coolsten Vorteile: Individuelle Karriereberatung, Begleitung bei der Ausbildungs- oder Studienwahl, Bewerbungscoaching, Kontakt zu Mentoren aus der Berufspraxis.Nice to know: Step up! fördert alle, die die im Stipendium enthaltenen Leistungen aus eigener Kraft finanziell nicht bewältigen können.https://www.stepup-ev.de/[/yaez-box][pullquote]Ich habe viel über mich selbst gelernt.[/pullquote]- Luna, 16, war mit TravelWorks für fünfeinhalb Monate in Victor Harbor, Südaustralien. Luna, 16, war mit TravelWorks für fünfeinhalb Monate in Victor Harbor, SüdaustralienWie kamst du dazu, dich für ein Auslandsstipendium zu bewerben?Ich wollte schon immer ins Ausland gehen, weil ich es liebe neue Orte zu entdecken. Da meinen Eltern das Geld dafür fehlt, kam ich auf die Idee, mich für ein Stipendium zu bewerben. Wie bist du auf den DFH aufmerksam geworden?Über das Internet. Der Deutsche Fachverband High School (DFH) vergibt Auslandsstipendien an junge Leute, die finanziell nicht so gut dastehen. Das war die perfekte Möglichkeit für mich.Wie sah der Bewerbungsprozess aus?Das Ganze startete mit einer kurzen Internetbewerbung. Dort habe ich Erstinformationen, wie meinen Namen oder die Präferenz für mein Wunschland angegeben. Bei weiteren Bewerbungsschreiben habe ich beschrieben, was ich gerne in meiner Freizeit mache und warum ich ins Ausland möchte. Zum Ende hin gab es auch noch ein Interview. Ich wurde gefragt, warum ich ins Ausland möchte oder welche Hobbys ich habe. Die finale Zusage kam dann von TravelWorks, der Mitgliedsorganisation des DFH, mit der ich im Ausland war.Hattest du bestimmte Vorstellungen, wie so ein Stipendium aussieht?Ehrlich gesagt, gar nicht. Ich habe mich eher aus dem Impuls beworben. Ich wurde positiv überrascht, weil man wirklich nicht alleine gelassen wird. Ich hatte Ansprechpartner, die ich jederzeit kontaktieren konnte und die mir immer weitergeholfen haben.Was hat noch zum Stipendium gehört?Ich hatte noch das Glück, ein Vollstipendium zu bekommen. Mir wurde alles bezahlt, bis auf das monatliche Taschengeld und das Visum. Meine Unterkunft, der Schulplatz, die Flüge und alles weitere wurde für mich organisiert. Was hat dir am Besten an deinem High School Aufenthalt gefallen? Gibt es etwas, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?Die Leute sind total nett und hilfsbereit. Ich habe schnell Anschluss gefunden und die Fächer sind dort viel praktischer und kreativer als bei uns. Den Schulstoff habe ich sofort verstanden und die Lehrer haben auf mich Rücksicht genommen. Außerdem habe ich in einem Theaterstück mitgespielt. Ich stand das erste Mal auf der Bühne und habe auf Englisch performt. Da bin ich wirklich aus meiner Komfortzone rausgekommen.Was ist der größte Unterschied zu Deutschland?Die Australier haben einfach eine ganz andere Einstellung zum Leben und sind sehr kontaktfreudig. Ich wurde oft auf der Straße angesprochen und die Leute haben sich mit mir unterhalten, als würden sie mich schon jahrelang kennen.Wie hat dich dein Stipendium weitergebracht?Mein Englisch hat sich um einiges verbessert und ich habe viel über mich selbst gelernt. Ich bin oft über meinen Schatten gesprungen und viel selbstständiger geworden.Welchen Tipp kannst du anderen geben, die sich auch für ein Auslandsstipendium bewerben möchten?Ich hätte niemals gedacht, dass ich das Stipendium bekomme. Deshalb lautet mein Tipp: Traut euch einfach und seid ihr selbst! Falls es schief geht, habt ihr es wenigstens versucht. Ich bin nicht schlecht in der Schule, bin aber auch nicht die Beste. Die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so gering. [yaez-box]Deutscher Fachverband High School e.V.  Du kannst dich bewerben, wenn: du in einer schulischen Ausbildung bist und zum Anfang deines Auslandsaufenthaltes zwischen 15 und 17 Jahre alt bist.Bewerbungszeitraum: Für das Schuljahr 2021/2022 kannst du dich ab Mitte Februar bis zum 15. September 2020 bewerben.  Das sind die coolsten Vorteile: Eine finanzielle Unterstützung von 5.000 Euro und viele neue Erfahrungen. Nice to know: Das Stipendium passt zu allen, die was draufhaben, sich einen Auslandsaufenthalt finanziell aber nicht leisten können.https://dfh.org/[/yaez-box][pullquote]Ich wurde noch nie so gut gefördert.[/pullquote]- Taycan, 20, hat sich durch das Chancenstiftung-Stipendium in der Schule verbessert.Warum hast du dich bei der Chancenstiftung beworben?Ich habe über eine Freundin die sich dort beworben hatte, davon gehört. Sie meinte, dass sie sehr gut gefördert wird und durch den Nachhilfeunterricht ihre schulischen Schwachstellen ausgleichen kann.Für wie lange warst du Stipendiat?Für insgesamt zwei Jahre. Ich war damals 18 Jahre alt und bin noch zur Schule gegangen. Während meiner Zeit bei der Chancenstiftung habe ich mein Abitur gemacht. Aktuell studiere ich Biologie im dritten Semester.Wie sah der Bewerbungsprozess aus?Ich musste ein Motivationsschreiben erstellen, in dem ich erläuterte, warum gerade ich diese Förderung brauche. Mir wurde dann telefonisch zugesagt. Ich bin Halbwaise und meine Mutter ist an Demenz erkrankt, deshalb habe ich das alles alleine erledigt. Selbst in so einer Situation lief der Bewerbungsprozess problemlos ab.Welche Leistungen hat dein Stipendium beinhaltet?Über die Chancenstiftung habe ich zweimal pro Woche Nachhilfeunterricht in Mathe bekommen. Von den monatlichen Gebühren von 140 Euro im Monat musste ich nur 20 Euro selbst bezahlen. Das war sehr hilfreich, da ich die finanziellen Mittel dafür nicht hatte.Hattest du besondere Erwartungen an das Stipendium? Wurden diese erfüllt oder sogar übertroffen?Die Chancenstiftung hat mit ihrer Lernhilfe meine Erwartungen komplett übertroffen. Ich wurde noch nie so gut gefördert. Mein Nachhilfelehrer war extrem kompetent und hat mir den Stoff super erklärt. Er hat mir alles auf eine angenehme Art und Weise vermittelt. Er war immer sehr geduldig, auch wenn ich mit dem Lernstoff manchmal nicht weiterkam und hat meine Motivation aufrecht erhalten.Gibt es ein Erlebnis, das dir von deiner Zeit als Stipendiat besonders in Erinnerung geblieben ist?Am Anfang meines Studiums hatte ich Schwierigkeiten mit ein paar Mathe- und Physikaufgaben. Dank der Förderung hatte ich noch ein, zwei Aufgaben von meiner Stipendiatenzeit im Kopf, die mir dann bei der Lösung geholfen haben.Welchen Tipp kannst du anderen geben, die sich auch für ein Stipendium bewerben möchten?Das wichtigste ist, sich zu trauen und sich für seine eigene Zukunft einzusetzen. Es ist nicht schwierig, sich für ein Stipendium zu bewerben. Es ist auch nicht unmöglich es dann zu erhalten. Das ist eine wirklich große Chance.[yaez-box]Die Chancenstiftung - Bildungspaten für DeutschlandDu kannst dich bewerben, wenn: du zur Schule gehst und mindestens sieben Jahre alt bist. Bewerbungszeitraum: Hier gibt es keine Bewerbungsfristen. Du kannst dich jederzeit bei der Chancenstiftung bewerben.Das sind die coolsten Vorteile: Du bekommst für mindestens ein halbes Jahr professionellen und regelmäßigen Nachhilfeunterricht. Nice to know: Die Chancenstiftung fördert Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, die sich keinen professionellen Nachhilfeunterricht leisten können.https://chancenstiftung.de/[/yaez-box] 
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