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Der Netzausbau macht Schule: Macht mit! kommt in die Hauptstadtregion




Das Weiße Haus hat reagiert: Nach einem Bericht des US-Heimatschutzministeriums hat es verkündet, eine neue Cyber-Schutzeinheit für Stromnetze und Kraftwerke aufbauen zu wollen. Hintergrund waren Berichte über Angriffe auf das US-Stromnetz durch Hacker. Was hat diese Entscheidung aus dem fernen Washington mit uns zu tun? Auch in Deutschland und Europa muss das Stromnetz im Zuge der Energiewende ausgebaut werden. Es wird dabei zunehmend komplexer gesteuert. Der Netzausbau wird digital und intelligent. „Smart Meter“ und „Smart Grids“ sind einige der Schlagwörter. Doch wie kommt die Energie von A nach B und was sind eigentlich „Smart Grids“?Der Realität einen Schritt näherDas Planspiel „Der Netzausbau macht Schule – Macht mit!“ thematisiert diese Fragen auf spielerische Art und Weise. Es ist seit letztem Herbst in ganz Deutschland unterwegs und erreicht nun erneut die Hauptstadtregion. Dort beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Smart Grids“ und übernahmen für einen Tag die Rollen von Bundesregierung, Landesregierungen und Interessenvertretungen. Auf der Tagesordnung standen dabei etwa die Fragen, wer die Kosten für die Digitalisierung übernimmt, wie der Datenschutz gewahrt und wie die Versorgungssicherheit garantiert werden kann, wenn einmal keine Sonne scheint und kein Wind weht.[gallery size="medium" ids="38393,38394,38392"]Am Puschkin-Gymnasium in Hennigsdorf und am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium in Frankfurt an der Oder fanden insgesamt drei Veranstaltungen statt – zweimal mit Geographie-Kursen und einmal im Rahmen einer groß angelegten Projektwoche. Wie kam das Planspiel bei den Schülerinnen und Schülern an? Wie fühlte es sich an, eine für die Gestaltung der Energiewende wichtige Rolle einzunehmen? Eine Schülerin einer elften Klasse aus Hennigsdorf spielte den Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier. Sie zog ein selbstbewusstes Fazit: [pullquote]Es war sehr interessant, einmal so mächtig zu sein![/pullquote] Vielleicht ein erster Schritt hin zu einem politischen Engagement?Für Projektleiter Jan Roessel von der Deutschen Gesellschaft e. V. kommt das Projekt gut an: „Die Energiewende bietet jungen Menschen viele Chancen, nicht zuletzt zukunftssichere Jobs. Außerdem lernen junge Menschen, dass sie etwas bewegen können. Wir wollen das Projekt deshalb gern fortsetzen und noch mehr Schülerinnen und Schüler erreichen.“ Die 15teilige Projektreihe der Deutschen Gesellschaft e. V. läuft mit Förderung der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH noch bis Juni 2018. Insgesamt besuchen wir 15 Schulen in ganz Deutschland und informieren dort über den Ausbau intelligenter Netze. Vielleicht sind wir auch an Eurer Schule. Danach laden wir Schülerinnen und Schüler aller beteiligten Schulen nach Berlin ein, um mit Expertinnen und Experten zu diskutieren.Hier gibt es weitere Infos. 
Publisher : YAEZ Verlag GmbH
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