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10 Last-Minute-Lerntipps: Wie du dir in kurzer Zeit viel merken kannst




1. Mut zur Lücke

Erstelle dir einen Zeitplan. Wichtig ist, dass er so realistisch wie möglich ist. Wer zu spät anfängt zu lernen, kann das meistens nur nach dem Motto „Mut zur Lücke“ tun. Sich selbst zu quälen macht daher keinen Sinn. Wenn du merkst, dass ein Thema dir gar nicht liegt, überspringe es zunächst und nimm dir einen anderen Komplex vor. Überlege dafür auch genau, ob dein Lehrer in letzter Zeit Andeutungen gemacht hat, was die Wichtigkeit der einzelnen Themen angeht. Die meisten Lehrer geben hier und da kleine Hinweise. Auf diese Bereiche solltest du dich beim Lernen vor allem konzentrieren.

2. Schlau recyclen

Kennst du Schüler aus höheren Jahrgängen, die dieselben Lehrer hatten wie du heute? Sprich sie an und frag, ob sie das Thema deiner anstehenden Klausur ebenfalls behandelt haben. Vielleicht können sie dir sagen, welche Fragen bei ihnen gestellt wurden, oder sogar noch ihre alten Prüfungen zur Verfügung stellen. Mit ein wenig Glück taucht die eine oder andere Frage wieder auf.

3. Hör dir zu

Sprich dir die wichtigsten Informationen auf dein Smartphone oder deinen MP3-Player, sodass du dir beispielsweise auf dem Weg zur Schule im Bus oder im Zug oder aber beim Joggen alles anhören kannst – am besten in Dauerschleife. So nutzt du jede freie Minute, um den Stoff zu pauken. Ein weiterer Vorteil: Gesagtes merken wir uns einfacher als nur Gelesenes.

4. Einmal ist keinmal

Wiederhole jeden Tag noch einmal alles, was du bereits gelernt hast – am besten kurz vor dem Schlafengehen. Angeblich verinnerlichen wir zu diesem Zeitpunkt des Tages nämlich neues Wissen besonders gut.

5. Sprich drüber

Oft hilft es, wenn man das Gelernte noch einmal mit anderen durchspricht. So wird schneller deutlich, wo noch Lücken sind. Triff dich mit Freunden zu einer Lerngruppe oder bitte deine Eltern, ihnen beim Abendbrot alles erklären zu dürfen: Selbst wenn sie nur Bahnhof verstehen – dir hilft das Wiederholen des Stoffs in jedem Fall beim Einprägen.

6. Bilder im Kopf

Wer auf die Schnelle viel auswendig lernen muss – beispielsweise alle Länder der EU samt Hauptstädten – sollte sich an die Technik von Gedächtnisexperten halten. Diese empfehlen, sich dazu in einen Raum zu setzen, den man gut kennt (beispielsweise das eigene Zimmer), und sich die verschiedenen Länder an verschiedenen Plätzen in diesem vorzustellen. Am besten verknüpfst du diese Länder zusätzlich mit ausgefallenen, etwas skurrilen Bildern, beispielsweise wächst für die französische Hauptstadt der Eiffelturm aus deinem Bücherregal. So ist es viel leichter, sich Listen zu merken, weil man die Bilder sofort im Kopf hat.

7. Wissen abschauen

Wenn gar nichts mehr geht, einfach hinsetzen und YouTube-Videos anschauen. Klingt wie ein Scherz? Überhaupt nicht! Nachhilfeprofis wie Nicolai Schork und Alexander Giesecke erklären auf der Internetplattform die Fächer Chemie, Physik und Mathe anhand von Live-Experimenten – und das so gut, dass sie bereits Millionen von Fans haben. Auch sehr beliebt ist MrWissen2go, alias Mirko Drotschmann, der als ausgebildeter Journalist und einstiger Mitarbeiter der Kindernachrichtensendung „Logo“ auf seinem Kanal leicht verständliche Videos zu Themen aus Geschichte und Politik veröffentlicht, unter anderem  „Die Weimarer Republik“ oder „Das politische System der DDR“.

8. Kleben bleiben

Auch wenn deine Eltern vielleicht nicht ganz so begeistert sind: Beklebe eure gesamte Wohnung mit Lernzetteln. Darauf notierst du die wichtigsten Vokabeln, Merksätze, Matheformeln usw. So kannst du jede Minute nutzen – ob morgens beim Zähneputzen, während du in den Spiegel schaust, oder beim Duschen.

9. Gönn dir

Den Kopf freibekommen! Kein Mensch kann mehrere Stunden am Stück ganz ohne Pause lernen. Irgendwann ist das Gehirn schlicht nicht mehr aufnahmefähig. Spätestens wenn du merkst, dass du einen Satz dreimal gelesen und ihn immer noch nicht verstanden hast, solltest du eine Pause einlegen. Am besten draußen. Ob beim Fußballtraining oder bei einem Ausflug ins Lieblingscafé – wichtig ist es abzuschalten. Verschwendete Zeit? Überhaupt nicht! Du wirst sehen, dass dir danach das Lernen wieder viel leichter fällt.

10. Ablenken lassen

Ganz wichtig: Die letzten Stunden vor der anstehenden Prüfung lieber etwas anderes machen und ein bisschen entspannen. Früh ins Bett gehen und dann Daumen drücken: Schließlich sind gute Noten manchmal einfach auch Glückssache.
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