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Fußball-WM: Fakten zwischen Weltraum-Tiger und Video-Beweis




Das ist bitter

Mit den Niederlanden und Italien haben sich zwei große Fußball­nationen nicht für die Weltmeisterschaft qualifiziert, gleiches gilt auch für die USA. Dafür können wir uns auf einige „Neulinge“ freuen, zum Beispiel Panama. Die Südamerikaner schafften es zum ersten Mal und das dank eines Phantomtors, das gleichzeitig das WM-Aus der US-Amerikaner besiegelte. Erstmals dabei ist auch Island. Das Land hat so viele Einwohner wie Bielefeld, spielt aber richtig guten Fußball und hat die coolsten Fans der Welt.

Wolf statt Weltraum-Tiger

Das WM-Maskottchen ist ein Wolf namens Zabivaka. Das bedeutet auf Russisch "Der ein Tor schießt". Das Maskottchen trägt eine Skibrille (warum auch immer), ein weißes Shirt mit blauen Ärmeln und eine rote Hose. Das sind die russischen Landesfarben. Entworfen wurde der Wolf von Designstudenten, in einer Abstimmung setzte sich ihr Entwurf gegen eine Katze und einen Weltraum-Tiger durch. An der Wahl beteiligt sich über eine Million Menschen.

Wer gewinnt?

Schon ein Monat vor der Weltmeisterschaft haben die Wettbüros ihre Favoriten für einen WM-Sieg festgelegt. Die Topfavoriten der Buchmacher sind: Deutschland, Brasilien und Frankreich. Etwas überraschend auf Platz sechs ­sehen sie die junge Mannschaft aus Belgien, noch vor England und Europameister Portugal.

Ich hab's auf Video

Zum ersten Mal gibt es bei einer Weltmeisterschaft einen Videobeweis. Konkret bedeutet das: Bei kniffligen Entscheidungen können Schiedsrichter auf einen Video-Assistenten zurückgreifen. Allerdings dürfen die Videoschiedsrichter bei den 64 WM-Spielen nur in vier Spielsituationen eingreifen: bei einem Tor, einer Abseitssituation, einem Platzverweis oder bei einer Verwechslung eines durch den Schiedsrichter zu bestrafenden Spielers.

Freiwillig rot sehen

Eine Fußball-Weltmeisterschaft ohne Freiwillige wäre kaum möglich. Auch in Russland werden mehr als 17.000 Menschen aus aller Welt die Organisatoren und die Fans unterstützen. Sie betreuen ausländische Mannschaften und Besucher oder arbeiten am Ticketschalter. In Russland tragen sie knallrote Jacken, so fallen sie sofort ins Auge.

All about the money

Insgesamt wurden über 1,7 Millionen Tickets für die Weltmeisterschaft verkauft. Die Organisatoren rechnen mit mehr als zwei Millionen Fußballfans. Eine Folge des Andrangs: Die Hotelpreise explodieren. In der Metropole St. Petersburg kostet eine Übernachtung im Fünf-Sterne-Hotel bis zu knapp 10.000 Euro, selbst für Zimmer in Privatwohnungen werden bis zu 500 Euro pro Nacht verlangt. Trotz dieser hohen Preise sind fast alle Unterkünfte bis auf den letzten Platz ausgebucht.[yaez-box]

Die wichtigsten Spiele

Auftaktspiel

Donnerstag, 14. Juni 2018 Russland - Saudi-Arabien in Moskau (17.00 Uhr)

Deutschlandspiele in der Vorrunde Sonntag, 17. Juni 2018: Deutschland - Mexiko in Moskau (17.00 Uhr) Samstag, 23. Juni 2018: Deutschland - Schweden in Sotschi (20.00 Uhr) Mittwoch, 27. Juni 2018: Südkorea - Deutschland in Kasan (16.00 Uhr)

Halbfinale Dienstag, 10. Juli 2018 um 20.00 Uhr in St. Petersburg Mittwoch, 11. Juli 2018 um 20.00 Uhr in Moskau

Spiel um Platz drei Samstag, 14. Juli 2018 um 16.00 Uhr in St. Petersburg

Finale Sonntag, 15. Juli 2018 um 17.00 Uhr in Moskau

Im Fernsehen: ARD und ZDF übertragen alle 64 Spiele live aus Russland. Das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien wird im Ersten – um 17.00 Uhr – ausgestrahlt, das Finale zeigt das ZDF – ebenfalls um 17.00 Uhr.[/yaez-box] 
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