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Originelles Sci-Fi-Kino: Valerian – Die Stadt der tausend Planeten




Die Ansiedlung der Menschen im Weltraum hat eine noch nie dagewesene Friedensbewegung ausgelöst. Nationen und Völker haben sich zusammengeschlossen, um ihr Wissen zu teilen und dadurch eine gute Zukunft für alle Lebewesen zu ermöglichen. Dieser Frieden gerät jedoch in Gefahr, als der Planet Mül ausgelöscht wird. Deshalb beauftragt der Verteidigungsminister seine besten Spezialagenten, Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne), die für Ordnung im gesamten Universum zuständig sind, mit der Mission, den Transmutator aufzuspüren. Diese magische Kreatur ist die letzte Chance auf Rettung für die friedliche Zivilisation von Mül ist. Fünfzig Jahre alt ist die französische Comic-Vorlage Valérian et Laureline nun schon, die vor dem ersten Star Wars-Film erschienen ist. Obwohl George Lucas beteuert, dass er die Weltraum-Geschichte aus Europa nie zu Gesicht bekam, sind die Ähnlichkeiten neuartiger Spezies und der mutigen Helden, die Abenteuer auf fremden Planeten erleben, offensichtlich.

Was lange währt, ...

Doch keineswegs schließen es diese Gemeinsamkeiten aus, sich nach dem großen Star-Wars-Erfolg, nun auch die Umsetzung des Comics zum Kinofilm Valerian – Die Stadt der tausend Planeten anzusehen. Die galaktischen Ermittler Valerian und Laureline haben höchst ehrenhafte Ziele und setzen sich stets für das Gute ein. Selbst die gigantische Raumstation Alpha stellt alles in den Schatten, was man schon einmal in anderen Filmen durchs Weltall hat schweben sehen. Daher fühlt es sich ein bisschen so an, als wäre man wie 1977 in Krieg der Sterne beim Start von etwas Großem dabei. Die besondere Chemie und die unterdrückte Beziehung am Arbeitsplatz zwischen Dane DeHaan und Cara Delevingne rundet alles gelungen ab. Der Film ist merklich zum größten Teil vor grünen Leinwänden und am Computer entstanden, was jedoch nicht die großen Bemühungen bei Story, Effekten und Besetzung in den Hintergrund stellt. Das erklärt auch die lange Entstehungszeit von sieben Jahren. Alles ist nachvollziehbar dargestellt, so wie zum Beispiel die Einführung der Alienart vom Planeten Mül durch eine lange Intro-Sequenz: Ihre Vernichtung wird uns tatsächlich nahegelegt und wir wollen wissen, was genau passiert ist. Dem Film merkt man seine lange Entstehungszeit von sieben Jahren also in allen Details auf positive Weise an.

Fazit

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten macht visuell so viel her, dass man sich sofort eine Fortsetzung herbeisehnt, in der die schwierige Beziehung der Hauptcharaktere sowie auch das Zusammenleben der unterschiedlichen Völker genauso spannend und ideenreich weitererzählt wird.https://youtu.be/HtbpfD8Cd0MUSA 2017; R: Luc Besson; D: Dane DeHaan, Cara Delevingne, Rihanna, Elizabeth Debicki, Clive Owen, Ethan Hawke; FSK 12; Kinostart: 20.07.2017
Publisher : YAEZ Verlag GmbH
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