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Jugendkonferenz: One Young World 2014




Ich bin sehr glücklich, dass ich dieses Jahr die "One Young World“ besuchen durfte. Die Jugendkonferenz bietet seit 2010 jungen Leuten ein Forum, gemeinsam die Zukunft zu diskutieren und gestalten. Zum vierten Mal tauschten sich dieses Jahr im Oktober 1 300 Teilnehmer aus 190 Ländern mit Experten und Prominenten wie Kofi Annan, Bob Geldof und Richard Branson über Ökologie, Wirtschaft und Bildung aus. Im Mittelpunkt stand die Generation Y – junge Frauen und Männer zwischen 18 und 30 Jahren.

Ankunft

Für mich war Irland die allererste Reise, die ich alleine antreten musste. Folglich war es schon aus diesem Grund ein Erlebnis für mich. Als ich mit dem Flugzeug in Dublin angekommen bin, entdeckte ich im Flughafen sofort die Plakate von der Konferenz. Auch in der Innenstadt hingen sie überall. Nach der Landung ging alles sehr schnell: Wir wurden mit dem OYW Shuttle Bus zu unseren Hotels in der Nähe des Konferenzzentrums gefahren und durften uns dort sofort anmelden. In der Lobby konnten wir uns schon über den Ablauf und die Sprecher informieren.

Die Konferenz

Die kommenden Tage waren ähnlich aufgebaut, waren inhaltlich aber komplett anders. So musste man morgens um 8 Uhr vor Ort sein, wenn man keinen Vortrag verpassen wollte. Diese wurde immer zweimal am Tag von Pausen unterbrochen, wo man sich in einem messeähnlichen Ort zusammenfand und beim Essen netzwerken konnte. Jeder einzelne Sprecher war in der Lage, das komplette Publikum zu inspirieren und stand vielen Leuten bei Fragen auch nach der Rede für 15-20 Minuten zur Verfügung.

So motivierte der Barclays Chef Antony Jenkins mit dem Satz "Wenn ihr vor etwas Angst habt, müsst ihr mutig sein. Wenn ihr nicht mutig sein könnt, müsst ihr noch mutiger sein“ den ganzen Saal – auch mich.

Abreise

Doch der Enthusiasmus hielt nicht nur bis zur Abreise an, sondern lebt auch weiterhin in den Facebook-Gruppen, auf dem Blog und in den Projekten der Teilnehmer weiter. So ist es uns möglich, auch nach der Konferenz den Kontakt mit interessanten Menschen zu halten und nach Hilfe zu fragen. Alles in einem war "One Young World“ meiner Meinung nach ein voller Erfolg. Ich würde jedem Jugendlichen raten, sich mindestens einmal im Leben für so eine Konferenz zu bewerben, da es einem einfach so viele Kontakte und Infos zu bestehenden großen Problemen auf der Welt gibt, die in dieser Form nirgends zu finden gibt. Die Tatsache, dass man den großen Politikern und Geschäftsführern unserer Zeit persönlich Fragen stellen kann, ist wirklich toll.

Hintergrund

Dadurch, dass ich von ThinkBig gesponsert wurde, hatte ich auch außerhalb der Konferenz weitere tolle Weiterbildungsmöglichkeiten bei interessanten Unternehmen wie Wayra zum Beispiel. An dieser Stelle noch ein paar Worte zu meinen Sponsoren, falls der Name euch noch kein Begriff sein sollte: Think Big ist ein Jugendprogramm der Fundación Telefónica und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit o2. Es ermöglicht 14- bis 25-Jährigen, eigene soziale und digitale Ideen zu entwickeln und selbst in Projekten umzusetzen, und mithilfe digitaler Medien groß zu machen. Dabei werden sie mit fachlichem Coaching und finanziellen Mitteln unterstützt.

Aya ist 19 Jahre und kommt aus Nürnberg.

Publisher : YAEZ Verlag GmbH
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