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#foodstagram: Warum Instagrammer jetzt ihre Foodpics löschen




Es kann durchaus etwas unangenehm sein, in einem Restaurant erst mal das Smartphone zu zücken und deinen Foodporn zu fotografieren, bevor gegessen wird. Vor allem, wenn es sich um eine recht dunkle Location mit Kerzenschein handelt – und du vergisst, deinen Blitz auszuschalten. Oder wenn du das starke Bedürfnis verspürst, dich auf einen Stuhl zu stellen, um wirklich das perfekte Bild zu bekommen. Es grenzt also fast schon an harte Arbeit, wenn es darum geht, ein gutes Foodpic auf Instagram zu teilen. Stell dir vor, dir sagt nun jemand, dass du diese Fotos einfach aus deinem Feed löschen sollst.

What?

Tatsächlich gibt es gerade einen Instatrend, bei dem es nicht um das Uploaden geht – sondern um das Löschen von bereits bestehenden Bildern. Für nur ein gelöschtes Food-Bild spendet Delete to Feed elf Mahlzeiten an eine amerikanische Hilfsorganisation. Dafür melden sich Nutzer auf der Website an und verbinden ihren Instagram-Account damit. Wenn die Bilder gelöscht sind, werden Online-Abzeichen verliehen. Klar, dass du die auch auf Instagram und Co. teilen kannst. Die Kampagne soll nicht nur Bedürftigen helfen, sondern auch auf Missstände in den USA aufmerksam machen: Während auf Instagram unzählige Essensposts hochgeladen werden, müssen viele Menschen hungern.

#feedstagram?

Im Moment läuft die Kampagne nur in den USA. Wir hoffen, dass der Trend bald auch in Deutschland ankommt. Denn wir sind uns sicher: Auf ein paar Bilder vom obligatorischen Avocado-Toast und von der passenden Smoothie-Bowl verzichten wir gern, wenn es ums Helfen geht.
Publisher : YAEZ Verlag GmbH
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