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Die Zukunft gehört denen, die sie selbst gestalten: Und so fängst du an!




Schritt 1: Chaos aufräumen und Machermodus aktivieren

Okay, zunächst mal tief durchatmen! Wenn du zu Beginn an tausend Dinge gleichzeitig denkst, erscheint der Weg oft länger, als er ist. Doch egal was du vorhast – ein gemeinnütziges Projekt zu starten oder eine Reise zu planen –überlege dir zuerst, was das Endergebnis sein soll. Bevor du also kreativ wirst, solltest du folgenden Satz füllen: „Ich möchte innerhalb von [hier Zahl einsetzen] Tagen/Monaten [hier Ziel einsetzen].“ So klar formuliert sollte die Anfangspanik vor der Aufgabe nun langsam der Freude weichen, dass du tatsächlich startest. Eine Liste mit allen Einzelaufgaben hilft dir, das große Projekt in kleine Teile zu zerlegen.

Schritt 2: Hausaufgaben machen und Skills trainieren

Oft musst du dir zur Umsetzung deiner Idee völlig neue Talente aneignen. Wer noch nie eine Säge in der Hand gehabt hat, wird wohl kaum selbst ein Möbelstück bauen können. Das Gleiche gilt für Digitalprojekte: Für Videoschnitt oder Fotobearbeitung musst du dich zuerst mit den Programmen beschäftigen, die bei der Umsetzung helfen können. Um herauszufinden, wie etwas geht, bieten sich How to-Videos auf YouTube an. In wenigen Minuten bekommst du die wichtigsten Schritte vermittelt und kannst selbst loslegen. Eins ist klar: Wenn du etwas ein paar Mal selbst gemacht hast, wirst du auch schnelle Fortschritte feststellen.

Schritt 3: Feedback einholen und Vertrauen gewinnen

In der Schule wirst du für deine Leistung mit guten Noten belohnt – im Job ist es die Gehaltserhöhung. Aber wer sagt dir eigentlich als Künstler, dass du auf dem richtigen Weg bist? Niemand, wenn du dich nicht mit anderen über deine Arbeitsweise und Zwischenergebnisse austauschst. Wie soll es auch besser werden, wenn du nie die Perspektive wechselst? Das klappt im Gespräch mit guten Freunden oder sogar gegenüber Unbekannten in Facebook-Gruppen. Es gibt auch Meetup-Treffen, wo sich völlig fremde Menschen gegenseitig helfen. Hier kannst du dich mit Gleichgesinnten austauschen und von ihren Erfahrungen profitieren. Dazu gibt es einen riesigen Motivationsschub!

Schritt 4: Deadline setzen und Großes ankündigen

Über Soziale Medien wie Instagram, Snapchat und YouTube teilen wir uns ständig mit. So setzen wir uns bewusst der Bewertung von anderen Menschen aus. Forscher haben bereits bestätigt, dass wir durch die Beobachtung von außen am ehesten zur Verhaltensänderung bereit sind. Dieses Phänomen kannst du auch für dein kreatives Vorhaben nutzen. Die Challenge lautet: Erzähl so vielen Leuten wie möglich von deiner Idee! Rechne in Zukunft mit vielen Fragen und regelmäßigen Fortschritten. Wenn dich nicht gerade die Lust verlässt und dir die Kommentare egal sind, ist eine öffentliche Deadline das Beste, was deinem Projekt passieren kann.

Schritt 5: Budget im Blick behalten und zum Schluss kommen

Gegen Ende ist es noch mal wichtig, sich selbst zu hinterfragen. Bin ich auf dem richtigen Weg? Habe ich mich übernommen? Wo muss ich doch noch etwas ändern? Kaum ein kreatives Projekt geht so zu Ende wie geplant. Unvorhersehbare Ereignisse werden dich zeitlich und finanziell an die Grenzen bringen. Also verrenn dich nicht, sonst stehst du nachher mit weniger da als vorher. Wenn du aber alle unsere Durchstarter-Tipps befolgst, wird dir das ganz sicher nicht passieren. Nimm nun noch einmal alle Kräfte zusammen und bring dein Projekt zum Abschluss. Und hab Geduld, was den Erfolg deiner Idee betrifft – Ausdauer und Hartnäckigkeit werden meistens belohnt.
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