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Platz 29 für Denis: Ich hatte eine wundervolle Zeit bei DSDS




Denis: Ich hatte eine wundervolle Zeit bei DSDS - Image

Du hast es am Samstag leider nicht in die nächste Runde geschafft. Wie war die Zeit bei DSDS für dich?

Es war eine wundervolle, einfach tolle Zeit bei DSDS. Das Team war super und die Kandidaten sind zu einer kleinen DSDS-Familie zusammengewachsen. Alle waren offen, sympathisch und jeder bereicherte die gemeinsame Zeit mit seiner eigenen Persönlichkeit. DSDS war so etwas wie ein riesiges Praktikum für mich. Ich habe viel gelernt und nehme Momente mit, die mir niemand mehr nehmen kann. Und hey, vom In-der-Dusche-Sänger über den Weihnachtself bei YAEZ rauf auf die Bühne bei der „Mutter aller Castingshows" – das ist doch mal was. Und so jemanden wie mich gab es bisher auch noch nicht bei DSDS. Natürlich war es auch manchmal stressig – bei DSDS mitzumachen heißt nicht nur, ein paar Lieder am karibischen Strand zu singen.

Dieter Bohlen war ja nicht besonders nett zu dir, hat dich nachgeäfft und als „Witzfigur" bezeichnet. Wie sehr hat dir das zugesetzt?

Natürlich waren einige Kommentare total überflüssig und einfach fehl am Platz. Klar habe ich gemerkt, dass er mich zur Schau stellen will. Ich bin einfach nicht auf die Sprüche eingegangen und habe so meiner Meinung nach das Beste aus der Situation gemacht. Wer bei DSDS mitmacht, surft auf einer Welle der Stimmungen. Man bekommt Lob, muss aber auch mit Kritik umgehen können. Und: Mir war klar, dass Dieter böse Sprüche ablässt. Ich war überhaupt nicht überrascht, schließlich war das nicht die erste Staffel von DSDS.

Sind die Streit-Szenen bei DSDS teilweise inszeniert?

Nein. Auf den Kandidaten lastet ein enormer Druck, jeder steht unter Stress. Klar gibt es dann auch Zündstoff und Konflikte, zum Beispiel wenn du innerhalb deiner Gruppe die Textpassagen aufteilen sollst. Viele wollen dann die besten Stellen haben, um zeigen zu können, was in ihnen steckt.

Wie bist du mit dem Druck umgegangen?

Hier konnte ich meine Erfahrungen aus der Schule gut gebrauchen. Oft kommt es vor, dass man drei wichtige Klausuren pro Woche schreibt. Hausaufgaben machen und lernen kommt auch noch dazu und seine Freunde will man schließlich auch noch sehen – all das will gut koordiniert werden. Dadurch, dass ich jetzt einige Male vor der DSDS-Jury aufgetreten bin und ich viele Interviews gegeben habe und immer noch gebe, bin ich jetzt bei Referaten in der Schule überhaupt nicht mehr nervös oder gehemmt.

Wie konntest du die Drehtage mit der Schule vereinbaren?

Hinter der Sendung DSDS steht ein tolles Team, das sich richtig toll um die Kandidaten kümmert und das uns entgegenkam, was die Termine betraf. Einige fanden am Wochenende statt oder wurden um ein Wochenende herum geplant, damit man nicht allzu viel vom Schulstoff verpasst. Meine Schule war auch sehr kooperativ. Ich hätte auch niemals die Schule für DSDS abgebrochen.

Denkst du, dass der Kontakt zu den anderen Kandidaten auch nach der DSDS-Zeit bestehen bleibt?

Das hoffe ich und ich bin mir auch sicher, dass das klappen wird. Wir haben alle das gleiche Ziel und es sind doch immer noch meine Mäuse. Ich habe immer total mit den anderen mitgefühlt und mitgefiebert. Zu den kommenden Liveshows bin ich eingeladen. Dort werde ich natürlich meine Freunde unterstützen und wenn Tränen kullern, trösten.

Würdest du noch einmal bei DSDS mitmachen?

In zwei Jahren könnte ich mir das definitiv noch einmal vorstellen. Auf alle Fälle würde ich bis dahin weiter an mir arbeiten, Gesangs- und Tanztraining nehmen. Ich würde vorbereiteter an die Sache herangehen, dieses Mal war alles so spontan. Auf keinen Fall würde ich mich beim nächsten Mal verstellen – was sollte das denn? Aber mal sehen, was in den nächsten zwei Jahren passiert. (lacht)

Du bist ein Typ, der polarisiert. Wie gehst du mit den teilweise sehr beleidigenden Kommentaren um?

Ich finde es schade, dass aus manchen Kommentaren so viel Aggression spricht und die Verfasser vielleicht überhaupt nicht wissen, wie verletzend ihre Kommentare sein können. Die Sprüche der Hater kommen bei mir aber gar nicht an, ich lasse die einfach labern. Ich freue mich lieber darüber, dass sich so viele Menschen Zeit nehmen, mir zu schreiben und mich zu motivieren. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, so viel Zuspruch zu erhalten.

Wie geht es bei dir weiter?

Nächstes Jahr stehen meine Abiturprüfungen an. Das muss einfach sein, denn mit dem Abschluss stehen mir alle Wege offen. Nebenbei werde ich weiterhin Musik machen und an meinem Traum festhalten.

Ist in Sachen Musik bereits etwas Konkretes in Planung?

Ich denke, dass es an der Zeit ist, selbst ein paar Lieder zu schreiben und nicht nur Songs nachzusingen. Zur Zeit erhalte ich viele Anfragen für Kooperationen – auch, was die Schauspielerei und das Modeln betrifft. Aber ich kann nicht gleichzeitig an allen Fäden ziehen, die mir gereicht werden. Ich bin ja auch keine Maschine. Sicher bin ich mir, dass ihr noch viel von mir hören werdet. Ich halte meine Fans auf alle Fälle auf dem Laufenden.

Als wir auf der YAEZ-Facebookseite angekündigt haben, dass du uns in der Redaktion besuchst, haben viele Fans Fragen an dich gestellt.

Okay, dann schieß mal los. Ich bin schon ganz gespannt.

Von wem bist du Fan?

Als Kind war Michael Jackson mein Vorbild. Heute bewundere ich Bruno Mars und Justin Bieber. Beide sind Weltkünstler, haben auch eine relativ hohe Stimme und sind damit sehr erfolgreich. Justin ist genauso alt wie ich. Es ist unglaublich, was er bereits erreicht hat. Das will ich auch einmal schaffen.

Wie findest du Daniele Negroni, den Zweitplatzierten der letzten DSDS-Staffel?

Wer mag Daniele nicht? (lacht) Ich respektiere alle Künstler. Auch Daniele hat bereits viel erreicht, er hat einen eigenen Style und eine besondere Stimme.

Was war dein peinlichster Moment?

Oje, daran erinnere ich mich noch gut. An meiner Schule waren Schüler aus der slowakischen Partnerschule zu Gast. Einmal sind wir zusammen mit der Bahn gefahren und beim Hinsetzen ist meine Hose gerissen. Das war mega peinlich, weil ich so auch noch nach Hause fahren musste.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Blau. Mein Zimmer ist auch blau gestrichen – ist bekanntlich auch die Farbe der Entspannung und Beruhigung. Vielleicht bin ich deshalb auch so gechillt zu den DSDS-Castings gegangen.

Wie findest du die Jurymitglieder Bill und Tom von Tokio Hotel?

Tom finde ich sympathisch, er vertritt seine eigene Meinung, ist aber nicht immer offen für Neues. Bill ist mit seiner positiven Ausstrahlung ein echter Sonnenschein, der als einziges Jurymitglied nicht so stark auf den Gefühlen der Kandidaten herumtrampelt.

Hast du einen Führerschein?

Ich hielt pünktlich zu meinem 17. Geburtstag meinen BF17-Führerschein in Händen, bin also ein Jahr in Begleitung Auto gefahren. Als ich 18 wurde und endlich alleine Auto fahren durfte, war das für mich ein unglaubliches Gefühl. Ich liebe es, Auto zu fahren.
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