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Club der roten Bänder: 5 Fragen an Luise Befort




Nach drei erfolgreichen Staffeln Club der roten Bänder erzählt der Kinofilm nun die Vorgeschichte der einzelnen Charaktere. Ab dem 14.02.2019 können Fans Leo, Jonas, Emma, Alex, Toni und Hugo auch auf der großen Leinwand betrachten. Hauptdarstellerin Luise Befort (Emma) erzählt im Interview, warum der Film auch für andere wichtig ist.Der Kinofilm erzählt, wie alles bei dem Club der roten Bänder begann. Eine Vorgeschichte als Abschluss. War das komisch?Wir haben damit denke ich einen schönen Abschluss gefunden. Aber das war schon irre. Ich muss immer an den Moment denken, wo wir am letzten Drehtag der dritten Staffel am Grab stehen. Leo wird beerdigt. [pullquote]Irgendwie haben wir auch den Club an diesem Tag beerdigt.[/pullquote] Ein “Club der roten Bänder”-Fan hat sich den Film bereits in einer Kino-Preview angeschaut. Sie war begeistert, aber ein bisschen fehlte ihr der Zusammenhalt des Clubs. Was können Zuschauer aus dem Film mitnehmen, die die Serie nicht gesehen haben? Ja, das verstehe ich vollkommen. In dem Film wird die Geschichte von den einzelnen Charakteren erzählt. Wer jeder einzelne ohne den Club war. Die Serie zeigt, was Zusammenhalt bedeutet und wie wichtig es ist - füreinander, beieinander und miteinander zu sein. [pullquote]In dem Film wird eine Emma gezeigt, die alleine ist.[/pullquote] Die noch nie Zusammenhalt erlebt hat. Auch wenn man die Serie nicht geschaut hat, dient der Film als Einstieg in ein offenes Gespräch. Zum Beispiel über das Thema, wie schnell man in eine Krankheit wie Magersucht reinrutschen kann.Club der roten Bänder Emma, Luise BefortEmma ist das einzige Mädchen im Club der roten Bänder. Hättest du dir auch manchmal eine Schwester gewünscht? Wir sind einfach ein tolles Team und ich bin wunschlos glücklich damit. Das sind nicht nur die Darsteller, da gehören so viele dazu. Aber ich liebe meine Jungs natürlich. Die ganze Zeit war ein bisschen wie eine lange Klassenfahrt. Und dann schleichen sich auch manche lustige Dinge ein. Ich war dann so die Muddi und habe den anderen Brote geschmiert. Aber jeder war mal in jeder Rolle.Club der roten Bänder FilmBist du über die Serie hinaus selbst schon mit schweren Krankheiten oder dem Tod in Berührung gekommen? Wenn ja, wie bist du damit umgegangen? Ja bin ich. Das tut immer weh, einen engen Menschen zu verlieren. [pullquote]Es ist wichtig, dass man der Trauer einen Platz gibt.[/pullquote] Am Anfang ist es sehr schmerzhaft, kaum auszuhalten. Dann kommen einem Erinnerungen von der Person in den Kopf und erst weiß man nicht, wie man damit umgehen soll. Ein Lied, welches man zusammen gehört hat, ein Ort, an dem man zusammen war. Bei mir gab es irgendwann den Moment, wo ich mich erinnert habe, lächeln musste und dachte: Wow, ich bin so dankbar, dass ich diese Zeit mit dieser Person hatte.Trägst du immer noch das rote Band? Inzwischen nicht mehr. Aber das liegt auch daran, dass ich ja jetzt auch andere Rollen übernehme. Ich liebe es mich zu verändern und in neue Figuren zu schlüpfen. Einfach auf eine neue Landkarte zu gehen.Club der roten Bänder
Publisher : YAEZ Verlag GmbH
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