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Blog sei Dank: Diese drei Blogger machen uns das Leben leichter




Backpacking mit Jacko

Backpacking-Urlaub klingt nach absoluter Freiheit: Mit nichts bepackt außer einem Rucksack die Welt entdecken! Aber wie viel kostet das Ganze und was gibt’s dabei zu beachten? Das erklärt uns Jaqueline aka Jacko auf ihrem Blog modern gipsy. Ihre Leidenschaft fürs Backpacking hat die 28-Jährige 2012 entdeckt, als sie nach Abschluss ihres Studiums auf einen Trip nach Thailand gestartet ist. Ihre Tipps für Reiselustige teilt sie seit vier Jahren auf YouTube und seit 2015 auch auf ihrem Blog. Mittlerweile bezeichnet sich Jacko als digitale Nomadin und bereist zwei bis drei verschiedene Länder im Jahr. Ihr Lieblingsland wechselt ständig: „Aktuell ist das Indien. Der verrückteste Ort, den ich je gesehen habe. Sehr schlecht für die Nerven, aber gut für das Herz!“ Auch wenn sie schon viel unterwegs war, gibt es noch einige Länder, die sie gerne erkunden möchte. Ganz oben auf ihrer Wunschliste steht Südamerika: „Besonders die Salzwüste in Bolivien würde ich sehr gerne mal sehen!“IMG_2223

Jackos Tipps:

Was sind deine besten Tipps für Backpacking-Anfänger?Einfach starten! Ohne Angst, aber mit Respekt. Alles andere lernt man unterwegs! Und immer Schlafmaske und Ohropax dabei haben!Wie reist man möglichst günstig?Erst einmal sollte man sich an günstige Übernachtungsmöglichkeiten halten: Hostels! Am günstigsten und sichersten für den Einstieg ist Thailand, aber der Flug ist relativ teuer. Daher würde ich es mit der Algarve in Portugal oder mit Osteuropa versuchen. Dort kann man auch super mit dem Zelt reisen – ein richtig geiles Freiheitsgefühl, wenn man morgens im Sand aufwacht! Die meiste Kohle geht für Schlafen und Essen drauf: Also Straßenstände leer essen und selbst kochen, wenn ihr in Hostels seid!Hier geht's zu Jackos Blog.

Slow Fashion mit Lisa

Klar, eine Jeans, die für knapp zehn Euro verkauft wird, kann nicht unter fairen Bedingungen hergestellt worden sein. Aber die Alternativen zu Läden wie H&M und Primark erscheinen entweder zu teuer oder zu anstrengend. Gut, dass es Lisa gibt, die uns mit ihrem Blog at/least zeigt, dass es gar nicht so kompliziert sein muss, sich fair und nachhaltig zu kleiden. Die 26-jährige Berlinerin zeigt auf ihrem Blog faire Outfits, nimmt ihre Leser aber auch mit auf Städtetrips und teilt vegane Rezepte und nachhaltige DIYs. Als sie 2012 mit ihrem Blog angefangen hat, sah das aber noch anders aus: „Die ersten zweieinhalb Jahre war at/least ein normaler Modeblog – voller Klamotten von H&M und Zara. So richtig Sinn hat diese Wegwerfmentalität für mich aber nie gemacht, deshalb habe ich vor anderthalb Jahren einen Schlussstrich gezogen. Dadurch musste ich mich nach Alternativen umsehen – und davon gibt es glücklicherweise ziemlich viele.“ Ihre liebste Alternative zu kommerzieller Fast Fashion sind Secondhandläden. „Ich liebe es, die Läden zu durchstöbern oder auch online nach Secondhand-Designerschätzen zu suchen.“ Gleichzeitig kauft sie aber auch gerne bei Labels, die faire Mode produzieren: „Ich möchte auch kleine Labels unterstützen, die gute Qualität anbieten und fair produzieren, sodass ich auch Neues kaufe.“

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Lisas Tipps:

Was rätst du Leuten, die von Fast Fashion auf Fair Fashion umsteigen möchten?Ins kalte Wasser springen! Mir persönlich hätte eine langsame Umstellung nichts gebracht. Wenn man es gar nicht mehr zur Option macht, zu H&M zu gehen, findet man schnell heraus, dass es nicht unmöglich ist, nachhaltig zu shoppen. Sei es nun durch neue „faire“ Mode oder Secondhand. Es ist wirklich nicht so schwierig, wie immer getan wird.Wo findet man faire Mode, die ins Schülerbudget passt?Da ist Secondhand die erste Wahl. Am besten hält man nach zeitlosen Teilen Ausschau, denen man ihr Alter nicht ansieht, und kombiniert sie mit etwas auffälligeren Accessoires – Halstücher zum Beispiel! Relativ preisgünstige Fair Fashion gibt’s auch von Armed Angels, Jan ’n June, Ethletic oder Braintree. Auf meinem Blog gibt es einen Guide mit vielen weiteren Labels. Vor allem muss man sich aber daran gewöhnen, dass faire Mode etwas mehr kostet. Soll sie auch – denn letztlich geht es darum, weniger zu kaufen.Hier geht's zu Lisas Blog.

Kochen mit Björn

Björn hat eigentlich nie geplant, Blogger zu werden: „Ich habe meine Freunde schon immer mit Kuchen, Braten und Co versorgt, und sie wollten jedes Mal das Rezept haben“, erzählt Björn. Das Ganze in ausgedruckter Form zu verteilen war auf Dauer zu nervig. Die Lösung? Ein Online-Kochbuch, in dem sie alles einfach nachlesen können. „Dass dann auf einmal wildfremde Menschen mitlesen, konnte ich ja nicht ahnen …“, sagt der 26-jährige Berliner, der seinen Blog vor fünf Jahren gestartet hat. Kochen und Backen sind Björns große Leidenschaften – und das merkt man auch, wenn man sich die Bilder von Candy-Cakes und Snickerstorten auf seinem Blog anschaut.

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Björns Tipps:

Was rätst du Leuten, die mit dem Kochen anfangen möchten und noch keine Erfahrung haben?Ich bin ein großer Fan von experimenteller Küche und würde immer sagen: Fangt einfach an, schmeißt Zutaten zusammen und seid mutig! Das Ergebnis wird schon schmecken. Muss einfach! Hauptsache, ihr fangt an!Der beste Pausensnack für die Schule?Boah, ich bin so ein großer Stullen-Fan! Ich weiß, total langweilig, aber mit einer megaleckeren Soße wie meiner Bacon-Crème oder geilen Zutaten wie Lachs kann man jede Stulle ganz einfach pimpen und zur geilsten Stulle der Welt machen. Gibt es bei mir immer noch in der Mittagspause!Leerdammer_wirkaesebroten_Stulle_Rezept_01_OriginalLust auf experimentelle Küche? Hier geht's zu Björns Blog.
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