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America first: Sind die USA noch das Land der Träume?




Viele haben das Träumen nach der Präsidentschaftswahl bereits aufgegeben. Hat Barack Obama noch den typischen American Dream verkörpert, ist Donald Trump eigentlich das genaue Gegenteil.Auf den Spuren des American DreamsJan Philipp Burghard geht in seinem Buch Ausgeträumt, Amerika? genau auf dieses Thema ein. Der Untertitel: Unterwegs in einer gespaltenen Nation verrät bereits, dass es nicht mehr den einen großen Traum gibt. Aber welche Probleme stellen sich eigentlich gerade? Jan Philipp geht den typsichen Traummotiven, wie der Route 66, Las Vegas und dem Silicon Valley nach. Aber er betrachtet auch bewusst Problemthemen wie den Klimawandel, die Drogenproblematik und das Gesundheitssystem. Wenn deine Heimat im Meer versinktSo berührt vor allem die Geschichte von dem jungen Esau, der durch den Klimawandel Stück für Stück seine Heimat Alaska verlieren wird: Es ist wirklich traurig, dass mein Zuhause bald wegen des Klimawandels unter Wasser sein wird, dass ich hier nicht mehr werde leben können. In der Amtszeit von Obama konnte Esau als Umweltaktivist bei einem Jugendkongress im Weißen Haus eine Rede halten und Mut für die Zukunft fassen. Donald Trump leugnet hingegen den Klimawandel und macht sich sogar darüber lustig: YAEZ fragt nach: Was sagt ein Student in den USA dazu?Thomas studiert Chemie in Indiana und verrät uns, welche Probleme er in den USA vor allem sieht: [pullquote]Niemand spricht gerne über die unbequemen Dinge. Zu Themen wie Klimawandel wird lieber geschwiegen. [/pullquote]Der Student findet es vor allem schockierend, dass manche Amerikaner nicht an Naturwissenschaften und deren Erkenntnisse glauben. Er selbst war für ein Auslandssemester in Deutschland, würde aber deutschen Studenten kein Auslandssemester in den USA empfehlen. Zu groß sei für ihn die Gefahr, die momentan von Waffen und Amokläufen ausgeht: Ich würde eher in andere Länder gehen, wo die Lage entspannter ist.[yaez-box]

Who is who?

Barack ObamaObama wuchs ohne Vater in einfachen Verhältnissen. Zuerst studiert er Politikwissenschaften, dann Jura. Nach seinem Politik-Studium arbeitet für eine gemeinnützige Organisation, die für Einwohner armer Stadtviertel Arbeitstrainings anbietet. Dann möchte er durch ein weiteres Studium in Rechtswissenschaften seine beruflichen Möglichkeiten erweitern und promoviert schließlich auch in diesem Bereich. Er wird der erste afroamerikanische Chefredakteur der Fachzeitschrift “Harward Law Review”, später schafft er es auch ins weiße Haus, als erster afroamerikanischer Präsident. Sein Wahlkampf-Slogan “Yes We Can” begleitet ihn auch in seiner Amtszeit und versucht die Nation zu vereinen.Donald TrumpTrump hingegen ist der Sohn eines Immobilienunternehmers und bereits Millionär, als er zum Präsidenten gewählt wird. Er hat Wirtschaftswissenschaften studiert und bereits früh Immobilien gekauft und ein Hotel eröffnet. Als Geschäftsmann ist er besonders für seine Risikobereitschaft bekannt. Trumps Familie ist zwar in die USA eingewandert, der amerikanische Traum liegt aber zwei Generationen zurück. Sein Vater ist bereits in den USA aufgewachsen und hat auf den Geschäften des Großvaters aufgebaut. Kann Donald Trump überhaupt nachempfinden, was mit dem American Dream gemeint ist? Sein Wahlspruch “America first” zielt eher auf die Wirtschafts- und Außenpolitik.[/yaez-box]  
Publisher : YAEZ Verlag GmbH
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