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Von DAX®, Bulle und Co: Planspiel Börse startet in eine neue Runde




Diese Termine bitte rot in den Kalender eintragen:Spielstart: 30. September 2020Registrierungsschluss: 11. November 2020Spielende: 9. Dezember 2020 So läuft es:Ihr erhaltet ein virtuelles Guthaben von 50.000 Euro, mit dem ihr elf Wochen lang an der realen Börse handelt und euer Depot (hoffentlich) durch geschickte Käufe und Verkäufe vermehrt. Sieger sind die Teams, die in diesem Zeitraum den höchsten Zuwachs erwirtschaften konnten.So macht ihr mit:Die Registrierung erfolgt über die Internet-Seite www.planspiel-boerse.de oder über die Planspiel-Börse-App. Ein Team-Mitglied startet mit der Registrierung und gibt den Registrierungscode ein. Diesen erhaltet ihr von eurem Lehrer oder der Sparkasse. Alternativ ist auch die Suche mit Postleitzahl oder Ort nach eurer Sparkasse möglich. Nach der Freischaltung eures Depots loggt ihr euch mit eurer Benutzerkennung in den passwortgeschützten Bereich ein.https://www.youtube.com/watch?v=JvsojJ19eG8&feature=youtu.beUnd das gibt es zu gewinnen:
  1. Die drei erstplatzierten Teams in der Depotgesamtwertung und in der Nachhaltigkeitsbewertung reisen im Frühjahr 2021 nach Frankfurt a.M., wo sie unter anderem an der großen Planspiel-Börse-Gala teilnehmen.
  2. Die betreuenden Schulen der drei Siegerteams in der Depotgesamtwertung und in der Nachhaltigkeitsbewertung erhalten jeweils einen zweckgebundenen Schulpreis, zum Beispiel ein Bewerbungstraining oder einen Aktionstag zum Thema Börse.
  3. Das Siegerteam in der Depotgesamtwertung in Deutschland reist im Frühjahr 2021 zum European Event nach Lyon und verbringt ein spannendes Wochenende mit den Siegern aus den anderen teilnehmenden Ländern.
[pullquote]Es lohnt ein Blick auf die nachhaltige Geldanlage[/pullquote]Clemens Bundschuh ist Leiter der Gruppe Research für Privat- und Unternehmenskunden bei der LBBWHerr Bundschuh, im Zuge der Corona-Krise stürzten im März die Börsen ab, die Kurse rauschten in die Tiefe. Panik machte sich unter den Anlegern breit, wie haben Sie reagiert?Wie alle anderen auch war ich äußerst überrascht. Kaum jemand hatte damit gerechnet, dass die Corona-Krise in diesem Ausmaß Auswirkungen auf den Aktienmarkt und die Realwirtschaft haben würde. Mittlerweile hat sich der deutsche Aktienindex aber wieder erholt, und steht nur noch knapp 800 Punkte vom Vorkrisenniveau entfernt.Sie klingen ein bisschen skeptisch …Auf mich wirkt das Gesamtbild fast ein wenig zu positiv. Mit der raschen Erholung steigt die Gefahr von kurzfristigen Rücksetzern, da die Anleger über die Talsohle der Pandemie bereits hinausschauen. Das könnte sich allerdings als verfrüht erweisen – die Pandemie ist nicht besiegt.Sie raten also ab was den Kauf von Aktien angeht?Nein. Stark fallende Aktienkurse sind immer unangenehm und brennen sich in der Regel ins Gedächtnis der Anleger, aber sie sind definitiv kein Grund sich generell von Aktien abzuwenden, denn mittel- bis langfristig kann man im aktuellen Niedrigzinsumfeld die Aktie als alternativlosen Renditeträger bezeichnen. Jetzt kommt ein Aber?Richtig getippt! Ich rate klassischen Anlegern dazu eine Langzeitstrategie zu fahren, um sich vor unvorhersehbaren Ereignissen, wie eben der Corona-Krise, zu schützen. So bringen einen kurz- und mittelfristige Kursschwankungen nicht aus der Ruhe. Und man sollte darauf achten das Depot zu diversifizieren, das heißt Aktien aus unterschiedlichen Ländern und Branchen zu kaufen und nicht alles auf eine Karte zu setzen. Trotzdem bedeutet das nicht, dass man das aktuelle Marktgeschehen außer Acht lassen sollte. Abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage sollte man Anpassungen der Länder- und Branchengewichtung vornehmen, um langfristig veränderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen und Megatrends wie Industrie 4.0, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Mobilität der Zukunft nicht zu verschlafen.Die Deutschen gelten ja als Aktienmuffel. Insgesamt besitzen nur rund 10 Millionen Menschen in Deutschland Aktien oder Aktienfonds. Die meisten trauen sich nicht, sie haben Angst vor dem Risiko, befürchten, ihr Geld zu verlieren. Eine Krise wie die Pandemie bestärkt sie natürlich darin.Ich verstehe diese Sorge, aber gestatten Sie mir einen Blick in die Vergangenheit? Im März 2009, im Zuge der weltweiten Finanzkrise, stand der deutsche Aktienindex bei knapp 3700 Punkten. Vier Jahre später im März 2013 notierte er wieder bei etwas über 8000 Punkten, das heißt er hatte das Niveau vor dem Beginn der Finanzkrise fast wieder erreicht. Was lernen wir daraus?Dass die Kurse langfristig wieder nach oben gehen. Deshalb rate ich dazu sich in Krisenzeiten nicht von den täglichen Kursentwicklungen zur Hektik verleiten lassen. Man sollte stattdessen die Ruhe bewahren und eventuell bei niedrigen Kursen zusätzlich investieren. Und das mit einem langen Anlagehorizont und breit diversifiziert, das heißt in verschiedenen Branchen und Ländern.Welche Branche hat die Krise besonders getroffen?Alle Unternehmen, deren Geschäftsmodell durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens betroffen sind, wurden besonders stark belastet, beispielsweise Fluggesellschaften und Flugzeugbauer. Aber auch der stationäre Einzelhandel, die Tourismusbranche samt Reiseanbietern und natürlich auch das Gaststätten- und Hotelgewerbe.Und umgekehrt? Welche Branchen haben besonders von der Corona-Krise profitiert?Vor allem Unternehmen, die im digitalen Dienstleistungssektor tätig sind und nicht von den Lockdown-Maßnahmen in ihrer Geschäftstätigkeit betroffen sind, sondern teilweise sogar dadurch beflügelt wurden. So zum Beispiel der Onlinehandel, Anbieter von Video- und Telefonkonferenzen oder Software- und Cloudbetreiber. Erwähnen sollte man auch die für die Pandemiebekämpfung wichtige Pharma-Branche. Es gab aber auch auf den ersten Blick exotische Profiteure wie beispielsweise Baumärkte, da viele Menschen die Zeit für Heimwerkertätigkeiten genutzt haben.Hat sich die Finanzwelt Ihrer Meinung nach durch die Pandemie verändert?Was Finanzprodukte betrifft, wird sich der Fokus zunehmend auf nachhaltige Geldanlagen und Finanzierungsmöglichkeiten verschieben. Dies will die Politik zu Recht fördern. Die Kapitalmärkte dürften diesen Umstand antizipieren und künftig diejenigen Unternehmen mit günstigeren Kapitalströmen belohnen, die in ihr Nachhaltigkeitsmanagement investieren. Die anderen dagegen könnten mit höheren Refinanzierungskosten bestraft werden. Daher lohnt sich für Anleger ein Blick auf das Thema nachhaltige Geldanlage – sowohl aus ethischen, als auch aus wirtschaftlichen Gründen.Herr Bundschuh, Sie haben als Schüler selbst einmal am Planspiel Börse teilgenommen. Haben Sie noch einen Tipp für uns? Analysieren Sie die Unternehmen sowohl fundamental als auch markttechnisch, wählen Sie die aus Ihrer Sicht aussichtsreichen Branchen im aktuellen Umfeld aus und verfolgen Sie intensiv das Marktgeschehen. Und am Ende entscheidet natürlich auch ein wenig Glück und Bauchgefühl über den Erfolg (lacht).Verraten Sie uns zu guter Letzt noch Ihre persönlichen Aktien-Favoriten, in die Sie zurzeit als Teilnehmer am Planspiel Börse investieren würden?Aus Fairnessgründen möchte ich an dieser Stelle keine Aktienempfehlungen abgeben und damit sicherstellen, dass alle Teilnehmer des Planspiel Börse die gleichen Ausgangsvoraus­setzungen haben. Aber einen kleinen Erfahrungsbericht aus meiner Spielzeit kann ich an dieser Stelle abgeben: Wir haben damals tolle Renditen mit einem Anbieter von DVD-Brennern erzielt (lacht).[yaez-box]Hier bekommst du alle Infos mit nur einem Mausklick:Instagram: www.instagram.com/planspielboerseFacebook: www.facebook.com/planspielboerseTwitter: @planspielboerseYouTube: www.youtube.com/planspiel-boerse… und natürlich www.planspiel-boerse.de[/yaez-box] 
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