Die YAEZ-Ausbildungsscouts bei der Marine

YAEZ-Ausbildungsscouts bei der Marine
Nina, Paul, Lukas und Axel waren als Ausbildungsscouts eine Woche lang auf der Fregatte Niedersachsen zu Gast und konnten hautnah miterleben, wie der Alltag bei der Marine aussieht.

Paul, 18 Jahre
Was war für dich das Besondere an der Praktikumswoche?

Am besten hat mir die Atmosphäre auf der Schiffsbrücke gefallen. Es war wahnsinnig interessant zu sehen, wie entspannt aber trotzdem hochkonzentriert die Wachposten dort arbeiten. Auch die simulierten Luftangriffe, bei denen wir zusehen durften, waren spannend und sehr realistisch – wir haben einen tollen Einblick in das Leben auf einer Fregatte bekommen und gesehen, wie toll das Gemeinschaftsgefühl dort ist.

Kannst du dir vorstellen, diesen Berufsweg einzuschlagen?

Für mich war schon vor dem Praktikum klar, dass ich zur Bundeswehr möchte, jetzt weiß ich, dass ich seetüchtig bin und die Gemeinschaft auf einem Schiff Marine auf jeden Fall eine Option ist. Ich werde demnächst meinen Grundwehrdienst antreten und dann sehen, in welchem Bereich es danach für mich weitergeht. Das Praktikum hat mich bei meiner Entscheidungsfindung auf jeden Fall weitergebracht.


Axel, 19 Jahre
War das Praktikum so, wie du es dir vorgestellt hast?

Eigentlich schon, mich hat allerdings der freundliche Umgang der Mannschaft untereinander positiv überrascht. Man hat den Eindruck, dass durch das enge Zusammenleben an Bord ein toller Zusammenhalt entsteht. Ich hatte mir den Umgangston viel strenger vorgestellt. Auch uns Scouts haben alle mit offenen Armen empfangen und sind uns, wenn wir Fragen hatten, immer zur Seite gestanden, obwohl sie immer viel zu tun hatten.

Was hat dich auf dem Schiff am meisten beeindruckt?

Die Gefechtsmanöver waren schon sehr faszinierend. Mir war gar nicht klar, dass die Besatzung jederzeit für so einen fiktiven Einsatz bereit sein muss, aber plötzlich kommt dann eine Durchsage: „Schiff wurde backbord getroffen!“ und dann muss die Mannschaft blitzschnell zum Löschen einrücken. Um die Übung realistisch aussehen zu lassen, wird sogar echtes Rauchgas eingesetzt. Das einmal live mitzuerleben, war schon klasse.


Nina, 18 Jahre
Was war für dich das spannendste Erlebnis auf dem Schiff?

Das war eindeutig die Helikopterlandung auf dem Flugdeck, bei der wir zusehen durften. Wenn man nicht dabei war, kann man sich gar nicht vorstellen, was das für ein unbeschreibliches Gefühl ist, wenn so ein Hubschrauber auf einem fahrenden Schiff landet. Auch wie perfekt eingespielt die Besatzung alles vorbereitet hat und wie präzise der Helikopter gelandet ist, das war wie im Kino.

Hat die Woche als Ausbildungsscout dich in deiner Berufswahl vorangebracht?

Auf jeden Fall, das Praktikum hat mich in meiner Entscheidung bestärkt, mich nach dem Abitur für die Offizierslaufbahn bei der Luftwaffe zu bewerben. Ich weiß jetzt, dass mir ein Beruf mit einer strukturierten Zeiteinteilung liegt, wo es für jeden Tag einen festen Ablauf gibt – so hat man immer etwas zu tun und es wird nie langweilig.


Lukas, 18 Jahre
Warum hast du dich als Ausbildungsscout beworben?

Mich interessiert die Schifffahrt generell. Ich hab mir schon länger überlegt, nach dem Abitur Nautik zu studieren, da liegt die Marine natürlich nahe. Ich wollte unbedingt mal an Bord einer Fregatte sein, schon allein, um zu sehen wie seefest ich bin und ob ich mich auf einem Schiff überhaupt wohlfühle – das hat zum Glück sehr gut geklappt.


Was hat dir an der Woche besonders gut gefallen?

Ich konnte mich lange mit den Offizieren unterhalten, die uns sehr ehrlich von ihrem Alltag erzählt haben. Außerdem habe ich gelernt, den Radar zu lesen und durfte sogar einmal selbst eine knappe Stunde lang das 3.600 Tonnen schwere Schiff steuern – das war ein tolles Gefühl und eine Möglichkeit, die wahrscheinlich nur wenige bekommen.


Hier ist Teil 1 unserer Video-Serie:



Teil 2:



Teil 3:


YAEZ.de Newsletter

Name: 




Themen