YAEZ-Auslandsblog: Lena berichtet über ihr Highschool-Jahr in den USA




Ich bin seit zwei Monaten in den USA – und ich liebe es! Aber der Reihe nach: Mitte August bin ich mit ein paar anderen Austauschschülern aus Deutschland in New York City gelandet. Wir haben eine fünftägige Rundreise an der Ostküste gemacht, zusammen mit Austauschschülern aus Italien, Frankreich und Dänemark. Nach New York, was definitiv der beste Teil der Reise war, haben wir einen Tag in Philadelphia verbracht und uns dann abends von dort auf den Weg nach Washington D.C. gemacht. Zwei Tage sind wir dort geblieben und dann wurde es noch einmal spannend – wir kamen in unsere Gastfamilien. Glücklicherweise musste ich nicht noch einmal fliegen, sondern wurde zusammen mit meiner französischen Gastschwester von ihnen in Washington D.C. abgeholt. New York_Auslandsblog Lena Sie haben uns sehr herzlich empfangen und ich hab mich von Anfang an total wohl gefühlt. In meinem neuen Zuhause angekommen, habe ich mich wie im Film gefühlt. Die Wohnsiedlung und das Haus sehen genauso aus, wie man es aus den amerikanischen Filmen kennt. Die ersten Tage sind wir erst einmal zu Hause geblieben und haben uns ein wenig eingelebt. So langsam fing ich auch an zu realisieren, dass ich hier ein Jahr bleiben werde. Jedoch hat mich das kaum beängstigt, sondern ich habe mich nur noch mehr auf die kommende Zeit gefreut. Lena Auslandsblog Vor meinem ersten Schultag war ich ziemlich aufgeregt. Vor allem ob ich mir nicht sicher war, ob ich alles verstehen werde. Die Schule ist riesig und es gehen knapp 4000 Schüler auf meine Highschool. Durch die Größe der Schule weiß niemand, dass ich Austauschschülerin bin, sodass ich einfach auf die Leute zugehen muss, um mich vorzustellen. Leider interessiert das die meisten Schüler aber kaum, sodass es nicht so einfach ist, Freunde zu finden. Auch weil man kaum Zeit hat, sich mit Leuten zu unterhalten. In den Pausen muss man sich beeilen, um rechtzeitig zu seiner nächsten Stunde zu kommen und nach der Schule eilen alle zu ihrem Schulbus. Dadurch ist es wenig schwieriger als gedacht, Freunde zu finden. Aber mittlerweile habe ich schon ein paar super nette Leute kennengelernt. Das Englische hingegen, ist eigentlich gar kein Problem. Im Unterricht komme ich gut mit und wenn ich doch mal was nicht verstehe, sind alle sehr hilfsbereit und beschreiben es mir mit anderen Worten noch einmal. Lena Auslandsblog Football Mein Wunsch ist wahr geworden und ich bin im Cheerleading-Team aufgenommen worden! Ich hatte noch nicht oft Training aber eines kann ich sagen, nicht alle Cheerleader sind eingebildet! Es gibt ein paar Mädchen aus meinem Team, die sich gegenüber „Nicht-Cheerleadern“ klischeemäßig etwas hochnäsig benehmen und sich schon wie etwas Besseres fühlen, aber nicht so extrem, wie man es sich vorstellen könnte. Ich denke ich werde eine tolle Zeit mit den Mädchen haben, trotz wirklich harten Trainings. Die Trainer erwarten viel von einem und teilen viel Kritik aus. Auslandsblog Lenas Gastfamilie Insgesamt hatte ich bisher eine wirklich super Zeit hier, habe die für mich perfekte Gastfamilie und freue mich auf das, was noch kommt. Es gibt so viele tolle Dinge, die meine Gasteltern mit meiner Gastschwester und mir unternehmen wollen. Von Grillabenden bis zu Disney World ist alles dabei und ich bin unendlich dankbar hier zu sein! Mehr Artikel von Lena und anderen Auslandsbloggern findest du unter dem Hashtag #Auslandsblog.
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