Fastfood

Steckbrief

Fastfood


Was ist dran, am schlechten Image der Burger? Die Zutaten sind einwandfrei, die Kontrollen so gut wie in keinem anderen Gastrobereich. Und doch gilt Fastfood als ungesund. Warum eigentlich? Urte Brink ist zertifizierte Ernährungsberaterin und kennt sich aus, wenn es um Fastfood geht. Ernährung ist ihr Thema, sie hält Vorträge und Seminare und macht Aktionen mit Schulklassen.

 

Frage: „Ist schnelles essen von "normalem" Essen schädlich- also Fastfood im eigentlichen Sinne? “

Michael Hartung via Facebook

Antwort: „Zu schnelles Essen (egal ob Fastfood oder Salat) kann tatsächlich zu Problemen führen. "Slowfood" sollte das Motto sein, wenn uns das Essen gut tun und uns keine Bauchschmerzen bereiten soll. Es lohnt sich, auf seine Essgeschwindigkeit zu achten und bewusster zu essen. Dies bedeutet: Möglichst im Sitzen essen, ausreichend gut kauen, keine zu großen Portionen verdrücken. Das persönliche Sättigungsgefühl sollte beobachtet und das Signal beachtet werden. Dies wird erschwert, wenn man beispielsweise durch den Fernseher oder laute Musik abgelenkt ist. “

Urte Brink

 

Frage: „Mir kam einmal zu Ohren, dass der Döner das gesündeste Fastfood sei. Deshalb die Frage: Wie (un)gesund ist eigentlich ein Döner?“

Marcel Jäger via Facebook

Antwort: „Verglichen mit anderen Fastfood-Varianten wie Bratwurst oder Doppelburger mit Pommes oder Salami-Pizza, enthält ein Döner mit Geflügelfleisch nicht so viel Fett und beinhaltet deutlich mehr Gemüse. Auch der beigefügte Joghurt ist positiv zu bewerten. Tipp: Bestellt ihn mit mehr Salat und weniger Fleisch.“

Urte Brink

 

Frage: „Wenn ich Fastfood esse (manchmal läßt sich das ja nicht vermeiden), auf welche Produkte sollte ich am ehesten zurückgreifen?“

Henning S. via SchülerVZ

Antwort: „Wenn man nur selten in Fastfood-Restaurants isst, würde ich essen, worauf ich gerade Appetit habe. Eine relativ ausgewogene und fettbewusste Wahl stellt ein einfacher Hamburger mit einem Salat und einer kleinen Portion Pommes dar. Als Getränk wählt man Wasser oder auch einen kleinen Orangensaft. “

Urte Brink

 

Frage: „Woran liegt es, dass man nach einem Burger zuerst pappsatt ist, nach wenigen Stunden aber wieder Hunger hat?“

Ineke Haug via Facebook

Antwort: „Vermutlich liegt das an der geringen Menge an Ballaststoffen. Ballaststoffe sorgen für eine längere Verweildauer der Nahrung im Magen und so auch für eine länger anhaltende Sättigung. Da die Gurkenscheibe im Burger diese Ballaststoffe ebenso wenig liefert, wie das helle Brötchen und das Fleisch, bekommt man schneller wieder Hunger. “

Urte Brink

 

Frage: „Ich habe gehört, dass es wegen der zuckerhaltigen Dressings meist ungesünder ist, einen Salat bei Fastfood-Ketten zu essen, als einen Hamburger. Stimmt das?“

Daniela Kurtz via Facebook

Antwort: „Selbst wenn ein wenig Zucker in den Salatsoßen ist, würde ich den Salat empfehlen. Immerhin versteckt sich in einem kleinen Shake oder einer kleinen Limonade bereits die zehnfache Menge an Zucker. Im Vergleich dazu sind die Salat-Soßen also absolut unschuldig. Unter den Burgern ist ein einfacher Hamburger meist die fettärmste Variante. Erst wenn es doppelstöckig wird oder diverse Mayo-Soßen hinzu kommen, werden die Burger besonders üppig, salzig und fettig. “

Urte Brink

 

 

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