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Grundgesetz und Globalisierung, der ideale Mensch und direkte Demokratie, Insolvenzrecht für Staaten und kurzfristige Kapitalströme. Fataler oder fantastischer Ferienspaß? An der Zeppelin Universität (ZU) am Bodensee probieren Oberstufenschüler das Studieren. Fünf Tage konnten 101 Oberstufenschüler aus ganz Deutschland die private Zeppelin Universität in Friedrichshafen am Bodensee kennenlernen. In vier Kursen haben sie sich abseits von Lehrplänen mit der Globalisierung, Zukunftsforschung, Staatsverschuldung und Open Government beschäftigt. In der Globalisierungsakademie wurden beispielsweise Krisen, Kreditklemmen und Kapitalströme diskutiert, während die Teilnehmer der Politikakademie im Stil der britischen Parlamentsdebatte die Vor- und Nachteile offener Staatsformen und das Thema Transparenz debattierten. Im Sinne der Transparenz veröffentlichten sie ihre Ergebnisse und Zwischenstände in Echtzeit in einem Blog im Internet. Denn auch die modernen Methoden zeichneten die Arbeit in der Schülerakademie aus: Virtuelle Diskussionen und Gruppenorganisation mit Onlinetools wie „Meeting Sphere“ sind in Schulen noch weitgehend unbekanntes Terrain.
Fächerübergreifend soll es sein
Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer den interdisziplinären Anspruch der Universität. In Impulsvorträgen und angeregten Diskussionen wurden die Probleme unserer Zeit „polyperspektivisch“, unter den Gesichtspunkten Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur beleuchtet und analysiert. Auch Organisator Sebastian Franke stellt dieses Prinzip heraus: „Wir sind sehr interdisziplinär aufgestellt und legen großen Wert darauf, dass unsere Studierenden auch aus den anderen Fächern was mitbekommen.“ In Gruppenarbeiten konnten die Teilnehmer in diesem Sinne selbstständig wissenschaftlich arbeiten und ihre Ergebnisse präsentieren.
Alles wird ausprobiert
Aber auch andere Elemente des Studentenlebens wie die Arbeit in der „Bib“(liothek) oder das Essen in der Mensa probierten die Schüler. „Hier habe ich Wirtschaft aus einer ganz anderen Perspektive kennengelernt.“, erzählt die 18-jährige Ann-Kristin. Auch Professor Marcel Tyrell zieht ein positives Fazit: „Es macht unheimlich Spaß mit jungen Leuten zusammenzuarbeiten, die sich für diese Themen interessieren und die fünf Tage ihrer Freizeit für die Bearbeitung nutzen.“ Um die ZU zu probieren, haben sich die Teilnehmer mit einem Essay, ihrem Lebenslauf und ihrem Zeugnis im Frühjahr beworben. Auch im nächsten Jahr soll wieder eine Schülerakademie stattfinden.







YAEZ: #TimBendzko im YAEZ-Interview über sein Album #AmseidenenFaden. http://t.co/UCVI2gZJRP



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