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Olympia 2012: Alle Augen auf London

Das London 2012-Logo - manche wollen darin auch die Simpsons wiedererkennen ...

London ist Regen, Königsfamilie und roter Doppeldeckerbus. Das allein wird der Olympia-Stadt nicht gerecht – und doch wird auch sie nicht ohne auskommen.

Das London 2012-Logo - manche wollen darin auch die Simpsons wiedererkennen ...


 

In den kommenden zweieinhalb Wochen wird die gesamte Weltöffentlichkeit gebannt nach London blicken. Die britische Hauptstadt, einst das wichtigste politische Zentrum, steht endlich wieder im Mittelpunkt. Der Anlass sind die Olympischen Spiele. Während man den Rummel in Großbritannien langsam leid ist, graben die deutschen Medien alte Klischees hervor.

Dem Großteil der teilnehmenden Sportler ist das herzlich egal. Für sie ist die 30. Olympiade der Neuzeit ein Highlight ihrer Karriere. Der „olympische Gedanke“ hat Vorbildcharakter: Dabei sein ist alles. Nicht nur der Sieg zählt, sondern der Ehrgeiz, es zu schaffen. Das gilt auch für die jüngsten Teilnehmer: Der Gastgeber etwa schickt die erst 15-jährige Turnerin Rebecca Tunney ins Rennen.

Dabei sind indes auch etwa 17.000 (!) britische Soldaten. Zum Vergleich: In Afghanistan sind derzeit rund 9.500 Briten stationiert. Die Angst vor einem Terroranschlag ist groß, alleine die Sicherheitskosten betragen daher über eine Milliarde Euro. Es darf jedoch gezweifelt werden, ob die massive Einsatzbereitschaft statt dem Gefühl der Sicherheit nicht eher das der Gefährdung verbreitet.

Die immensen Kosten sind vielen Briten in Zeiten der Finanzkrise ein Dorn im Auge. Und die „cabbies“, die Fahrer der typischen schwarzen Taxis, sind verärgert, dass sie die extra eingerichteten „olympischen Fahrbahnen“ nicht nutzen dürfen. Die bleiben nämlich Athleten und Funktionären vorbehalten, um dem Massenandrang wenigstens etwas zu entgehen. Auch für die charakteristischen doppelstöckigen Busse sind die Spuren daher Tabu.

Viele Londoner wollen ihre Stadt während des Wettbewerbs ohnehin meiden. Wegen der absehbaren Staus lassen einige Unternehmen ihre Mitarbeiter gleich von zu Hause aus arbeiten. Nicht zuletzt wurde die Stimmung durch Prognosen gedrückt, dass das gesamte Turnier im Regen versinken könnte. Dieses Risiko immerhin lässt sich in London nie ganz ausschließen.

Für die hiesigen Medien ist Olympia nach der Fußball-EM schon das zweite Riesenspektakel binnen weniger Wochen. In den Einstimmungsfilmchen wird vom Union Jack über den five-o’clock-tea bis hin zum bowler hat kein Klischee ausgelassen. Die Engländer kommen derzeit, so das in Deutschland vermittelte Bild, aus dem Feiern gar nicht mehr raus. Erst vor wenigen Wochen wurde das 60-jährige Thronjubiläum Königin Elisabeths II. mit großem Pomp gefeiert, im Vorjahr gab es die Märchenhochzeit von William und Kate.

Übertragen werden die Spiele live von ARD und ZDF – und das den ganzen Tag lang. Das heißt, dass viele Wettbewerbe auch während der Schulzeiten laufen werden. Doch bei ca. 10.500 Athleten in 302 Wettkämpfen sollte für jeden Interessierten trotzdem noch genug übrig bleiben.

Wer sich jetzt noch schnell in Olympia-Stimmung bringen will, kann das zum Beispiel auf der Seite der englischen Tageszeitung „Guardian“. Dort wurde ein Minigame im Retro-Stil erstellt, in dem man sich etwa im Sprint oder Schwimmen mit Teilnehmern früherer Turniere messen kann. Oder man erstellt sein eigenes Sammelalbum für die beeindruckendsten Zeitungsbilder.

Bei all dem Hype um das Turnier geht fast unter, dass London jede Menge Erfahrung mit der Ausrichtung der Spiele hat. Nach 1908 und 1948 präsentiert sich die Metropole nämlich schon zum dritten Mal als Gastgeber. Das kann kein anderer Ort der Welt von sich behaupten – und wäre vielleicht auch mal einen Eintrag in die Schulbücher Wert.

 
 
 

Lukas Norhausen

17.08.2012, 21:55 Uhr Guten Tag ihr logo wird gefaked hier der link :
http://www.clandesigns.de/images/1353/clan-logo-15/fit.jpg

Pat

17.09.2012, 01:31 Uhr Sein L ufer stand nur in der Er ffnung einen Zug lang auf f5, dcnaah nie wieder. Ich stand tats chlich sehr schlecht (streng genommen verloren) (das habe ich oben ja auch mit zielstrebig ruiniert impliziert.), bis er sich mit Lh5 gefolgt von Dxa2 revanchiert hat. Er konte genau einmal Dxa2 machen, hat es auch gemacht, und das war schlecht von ihm.

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