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Bloc Party: Wieder Lust auf Band

Bloc Party haben ihr neues Album

Gerüchte über ihre Trennung gab es einige, entsprechend groß war die Überraschung über das neue Album "Four" von Bloc Party.

Bloc Party haben ihr neues Album "Four" fertiggestellt und freuen sich auf die Europa-Tour (Foto: PR)


 

Was hat euch nach der längeren Pause dazu bewegt, wieder ins Studio zu gehen?

Bloc Party: Wir hatten im letzten Jahr alle zusammen das Gefühl, dass der richtige Zeitpunkt für ein neues Album gekommen ist. Wir waren uns als Band einig, dass wir noch lange nicht am Ende mit unseren Ideen angekommen sind und dass die Pause ausreichend lang war, um mit alter Frische und neuen Impulsen zurückzukommen. Die Auszeit war gleichzeitig gut und wichtig, um unsere Lust auf Bloc Party neu zu wecken.

Wie eng war denn der persönliche Kontakt in der Bandpause? Habt ihr euch regelmäßig angerufen oder herrschte ein Jahr lang komplette Funkstille?

Bloc Party: Matt ist nach New York gezogen, sodass wir ihn länger nicht gesehen haben. Aber der Rest der Band hat sich regelmäßiger getroffen.

Zwischendurch gab es auch Gerüchte um einen neuen Sänger für Bloc Party oder sogar eure endgültige Trennung. Hatten diese Spekulationen irgendwie Einfluss auf eure Arbeit an dem neuen Album „Four“?

Bloc Party: Nein, nicht wirklich. Es mag etwas verrückt klingen, aber wir haben wegen dieser Gerüchte noch viel fokussierter am Album gearbeitet. Wir haben uns während der Studiozeit völlig von der Außenwelt isoliert und nur auf die Musik konzentriert. Dabei haben die Spekulationen definitiv geholfen.

Ich habe ein schönes Statement von euch gelesen. Ihr habt gesagt, eure neue Platte soll nach "four people in a room, loving what they do and doing it to the best of their ability." klingen. Was genau bedeutet das für eure Musik?

Bloc Party: Ich glaube, das Statement erklärt ganz gut unser Selbstverständnis vom Musikmachen. Das Ziel vieler Musikproduktionen heute ist ein komplexer und durchgeplanter Sound, den viele Bands durch eigene Mittel kaum erreichen würden. Aus unserer Sicht gibt es gerade für Rockbands einen viel wichtigeren Aspekt in der Musik: Das Konzert. Und zwar meine ich damit wirklich den Moment, in dem man als Fan vor einer Band steht. Wenn man hört und sieht, was die Musiker wirklich an den Instrumenten können und wie sie es schaffen, jeden einzelnen Zuhörer zu fesseln.

Wo wir gerade bei Begeisterung sind. Warum würdet ihr euer eigenes Album kaufen?

Bloc Party: Ich würde „Four“ kaufen, weil es für etwas sehr Ursprüngliches steht - nämlich für eine Band, die ins Studio geht und eine zusammenhängende Platte macht, die auch nach einer Band klingt. Es ist ein Album für die Zukunft. Für den Zeitpunkt, an dem alle schon vergessen haben, wofür früher ein richtiges Rock-Album stand.

Habt ihr einen Lieblingssong auf „Four“?

Bloc Party: Vielleicht „Team A“. Ich glaube, es ist eine unserer komplexesten und schönsten musikalischen Leistungen bisher.

Was ist für euch der größte Unterschied zwischen „Four“ und „Intimacy“?

„Intimacy“ war viel kopflastiger und kam einfach nicht so stark aus dem Bauch wie „Four“. Intimacy wurde außerdem viel mehr am Computer entworfen, als im Proberaum. „Four“ ist dagegen eher mit einem musikalischen Gespräch zwischen vier Menschen vergleichbar. Die Zusammenarbeit als Band war viel stärker und wichtiger.

Wie wichtig waren die Erfahrungen außerhalb von Bloc Party für die Arbeit am Album?

Bloc Party: Wir haben durch unsere Seitenprojekte alle neue Erfahrungen gemacht und mal unsere Arbeit aus anderen Perspektiven sehen können. Ich glaube, für jeden Musiker ist es auch mal gut in einer anderen Band zu spielen, um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Ich glaube sogar, dass es uns mehr Selbstvertrauen gegeben hat, sowohl für neue Ideen, als auch für das Selbstverständnis der Musiker.

Eure erste Show nach der Bandpause habt ihr in Glasgow gespielt. Was war euer erster Eindruck auf der Bühne?

Bloc Party: Es hat sich total vertraut angefühlt wieder auf der Bühne zu stehen, gleichzeitig waren wir unglaublich nervös. Schon erstaunlich, wie groß das Lampenfieber auch nach vielen Jahren noch sein kann.

Wie war die Redaktion des Publikums auf euren ersten Konzerten?

Bloc Party: Pretty fucking good.

Kele hat sogar gesagt, es sei der schönste Tag gewesen, den er je in Glasgow erlebt hätte.

Bloc Party: Es war wirklich unglaublich. Plötzlich war selbst Glasgow sonnig und warm. Normalerweise ist es immer kalt und regnerisch, wenn wir dort spielen. Besser hätte es gar nicht mit der Tour losgehen können.

Worauf freut ihr euch bei der anstehenden Europa-Tour am meisten?

Bloc Party: Ich freue mich vor allem auf die Zeit in Skandinavien. Die Landschaft ist dort unglaublich schön, auch wenn es ziemlich kalt sein kann. Vielleicht haben wir ja sogar etwas Schnee, das wäre toll.

 
 
Kategorie: Musik
 

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