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Cro: Ein Panda zum Liebhaben

Der freundliche Stuttgarter mit der Pandamaske fragt sich manchmal, ob er seinen Erfolg vielleicht nur träumt. (Foto: PR)

Mit seiner Mischung aus Rap und Pop hat sich CRO eine riesige Fangemeinde erspielt und gilt deshalb als King of Raop.

Der freundliche Stuttgarter mit der Pandamaske fragt sich manchmal, ob er seinen Erfolg vielleicht nur träumt. (Foto: PR)


 

HipHop zu mögen, fällt dieser Tage auch Nicht-Fans leicht, der Straßenrap, der viele Jahre die Szene in Deutschland dominierte und die meisten Otto-Normal-Hörer erstmal abschreckte, wurde längst von einer neuen Generation verdrängt. Deren Vertreter Casper, Kraftklub und Co werden von Musikjournalisten mit Lobeshymnen überhäuft und von einem begeisterten Publikum aus Indie-Hörern und HipHop-Fans auf immer größere Erfolgsebenen gehoben. Neuester Vertreter dieser Hype-Welle ist dabei Cro, ein gerade mal 19-jähriger Stuttgarter mit Pandamaske. Während eingefleischte Rapfans angesichts seiner Nähe zum Mainstream und den Röhrenjeans noch den Kopf schüttelten, wurde sein erster Track „Easy“ im Internet erst zum vielgeklickten Geheimtipp und schaffte es dann als Single in die Höhen der Charts und zu Goldstatus. Eine Erfolgsgeschichte, die sogar noch in unserer nicht ganz hypearmen Zeit durchaus erzählenswert ist.

Wer ist eigentlich dieser Cro?

Der Aufstieg des Pandas begann im Februar letzten Jahres. Im Februar letzten Jahres entdeckte Kaas, selbst ein in Szenekreisen durchaus gefeierter Indie-Rapper, die Cro-EP „Meine Musik“ im Internet und fragte bei twitter „Wer ist dieser Cro?". Der meldete sich prompt selbst, wurde an das hoch geschätzte Indielabel „Chimperator“ weitervermittelt und unterschrieb dort seinen ersten Plattenvertrag. „Das Internet hat meinen Erfolg enorm beschleunigt“, fasst Carlo, so sein bürgerliche Name, diesen Weg schmunzelnd zusammen. Gleich die erste EP der noch jungen Zusammenarbeit wurde ein echter Erfolg. Songs wie „Hey Kids“ oder „Easy“ sorgten für mehr als 920.000 Fans bei Facebook und somit für eigentlich optimale Voraussetzungen für das gerade erschienene Debütalbum „Raop“ (übrigens die Zusammensetzung aus Rap und Pop). Dessen Einstieg in die Charts ist deshalb genauso fest eingeplant wie die schon fast ausverkaufte Tour im kommenden Oktober. Ein ziemlich steiler Aufstieg für ein erstes Jahr, wie auch Carlo selbst zugibt. „Morgens unter der Dusche frage ich mich manchmal schon, ob das gerade wirklich passiert.“

Beats aus dem Familienkeller

Ein durchaus verständliches Gefühl, zwar rappt der Schwabe schon seit der Pubertät, aber bis vor Kurzem hauptsächlich im elterlichen Keller. Dort samplte er auch fleißig Indie-Hits von Iggy Pop oder Bloc Party und schraubte an den Beats für sein Album „Raop“. „Ich war nie so auf HipHop festgelegt, sondern lasse mich gerne mal auch durch das Radio beeinflussen. Am Ende fand ich die Zusammensetzung aus Rap und Pop als Beschreibung für das Ganze einfach sehr passend“, erklärt er die eigene musikalische Schublade. Umrahmt von diesem durchaus erfrischenden Klangcocktail sonnt sich Cro auch textlich eher in der Unbeschwertheit der Jahreszeit und vielleicht auch seiner Generation. In seinen Songs geht um jugendliches Lotterleben (Genauso), die Liebe (Nie Mehr) und um Fernweh (Einmal um die Welt) - also die wirklich wichtigen Dinge des jungen Lebens.

 
 
 

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