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Wie lernt unser Gehirn am besten?

Wenn Lernen Spaß macht, ist das ein Garant für gute Noten. (Foto: Mariesol/Jugendfotos))

Wenn wir es richtig anstellen, lassen sich die Erkenntnisse aus Neurowissenschaft und Epigenetik fürs Lernen nutzen.

Wenn Lernen Spaß macht, ist das ein Garant für gute Noten. (Foto: Mariesol/Jugendfotos))


 

Viele kennen das: Wir lesen eine Seite mit wichtigen Inhalten, die wir behalten wollen, zum Beispiel für eine Prüfung. Aber auch nach mehrmaligem Lesen und Aufsagen bleiben die Mühen vergeblich. Wir speichern den Inhalt, den wir so dringend brauchen, nicht langfristig ab und haben ihn spätestens am nächsten Tag wieder vergessen. Das liegt keinesfalls daran, dass wir dumm sind oder zu wenig Speicherkapazität haben – schließlich nutzen wir nur einen Bruchteil unserer Gehirnleistung. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir uns und unsere Umgebung an den Lernprozess nicht richtig angepasst haben. Dies kann man ändern und damit den Lernerfolg steigern. Das Gehirn lernt wesentlich leichter ohne Stress, zumindest ab dem zweiten Mal. Beim ersten Mal sind wir unter Stress leistungsfähiger, aber die mit dem Lernen verknüpfte negative Stresserfahrung wird abgespeichert und löst bei der nächsten ähnlichen Situation Abwehrverhalten aus. Wir sind blockiert. Dann haben die Informationen nicht mehr die Möglichkeit, aus dem Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis überzugehen. Wir vergessen wieder.

Je mehr Sinne, desto besser

Auch zu viel Koffein, wenig Schlaf oder mangelnde Bewegung sind Stressfaktoren für unser Gehirn. Eine gesunde Lebensweise ist also eine gute Voraussetzung für erfolgreiches Lernen – genauso wie positive Assoziationen, also Spaß. Denn wenn ein Lernstoff mit positiven Gefühlen assoziiert wird, wird er besser gespeichert. Deshalb ist es wichtig, sich für ein Studium oder einen Beruf zu entscheiden, der einem Spaß macht. Hier ist der Erfolg wahrscheinlicher. Lernen ist auch eher erfolgreich, wenn möglichst viele Sinne daran beteiligt sind. Wir können uns schnell merken, was ein Apfel ist, weil wir ihn nicht nur sehen, sondern auch schmecken.

Der genetische Code ist nicht schuld

So werden die Informationen in unserem Gehirn an unterschiedlichen Stellen durch so genannte neurale Verknüpfungen gespeichert. Und je multipler diese Verknüpfungen sind, desto besser ist die Information gespeichert. Um Gelerntes auch nach längerer Zeit nicht zu vergessen, ist es wichtig, das Gelernte zu wiederholen, denn wenn die Neuronenverbindungen nicht genutzt werden, lösen sie sich wieder. Wir vergessen. Schon so mancher hat sich in der Schule zum Beispiel gefragt, ob er überhaupt »das Zeug zu Mathe hat«, ob es vielleicht einfach nicht in seinen Genen liegt, gut in Mathe zu sein. Das ist ein Trugschluss. Denn unser genetischer Code programmiert uns nicht unveränderbar für den Rest unseres Lebens. Die Gene unseres Genoms werden epigenetisch (Vorsilbe »epi« = hinterher, zusätzlich) reguliert, also an- und ausgeschaltet, je nachdem welchen Umwelteinflüssen, also zum Beispiel Nahrung, Erfahrungen, Gefühle, wir ausgesetzt sind. Dabei sind vor allem die ersten Lebensjahre entscheidend. Aber auch noch im Laufe unseres Lebens können wir das »Zusammenspiel« unserer Gene und damit unsere Möglichkeiten beeinflussen. Wenn du willst, dass es mit dem Lernen klappt, solltest du ausgeschlafen sein, dich genug bewegen, gesund essen und dir eine stressfreie Umgebung schaffen. Versuche, den Lernstoff auf verschiedene Arten mit mehreren Sinnen zu entdecken und wiederhole ihn so oft es geht.

 
 
Kategorie: Lernen
 

Swetlana

08.07.2012, 07:02 Uhr Die werte Leserschaft in form von meiereiner meint, dass es auch bei der Me4nneransprache bei etcehn vorwiegend-Me4nnerprodukten recht klischeehaft zugeht (halbnackter Bauarbeiter, gibts die in echt fcberhaupt , tss) :-)Was Geschlechterollen betrifft: In den 50ern steckengebleiben sind nicht nur die CEOs der Agenturen meist Me4nner- (Werbekunden selbstredend), sondern ohne Frage auch die Menschen draudfen. Die Heinekkenwerbung kam ja beim Werbeblogger-Publikum, Frau wie Mann sehr gut an! Oder anders ausgedrfcckt, Erkenntnis fcbers Lachen: Lachen tut man fcber etwas, das ein bissi weh tut. Daher kommt wohl Werbung noch ne gute Zeit ohne schmerzbefreite Rollenklsichees nicht aus .. ^^ soll ja meist lustig ein, haha.Noch Fragen?:-)

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