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96 Hours - Taken 2: Hauptsache Action

Liam Neeson kennt keinen Spaß, wenn es um seine Familie geht. (Foto: PR)

Im ersten Teil von „96 hours“ nahm Bryan Mills (Liam Neeson) Rache für die Entführung seiner Tochter. In „Taken 2“ schlägt das Böse zurück.

Liam Neeson kennt keinen Spaß, wenn es um seine Familie geht. (Foto: PR)


 

In einem kleinen Dorf in Albanien sind die Menschen von Hass zerfressen. Sie wollen den Tod des Mannes, der so viele ihrer Familienmitglieder auf dem Gewissen hat, wie kein anderer: Bryan Mills. Dieser befindet sich zur Zeit mit seiner Exfrau Lenore (Famke Janssen) und seiner Tochter Kim (Maggie Grace) in Istanbul. Die Familie ist sich wieder näher gekommen und im Urlaub zeigt sich, dass die Flamme der Liebe bei Lenore und Bryan noch nicht endgültig erloschen ist. Doch dann schlagen die Albanier zu und kippnappen dieses Mal Bryan und Lenore. Eine verheerende Situation, aus der sich selbst Bryan Mills nicht alleine befreien kann. Doch zum Glück ist da ja noch seine Tochter Kim…

Während Pierre Morel, Regisseur des ersten Teils noch Wert auf eine intelligente, glaubwürdige und gut erzählte Geschichte legte, geht es für Olivier Megaton, augenscheinlich vor allem um eine  knackige Story, schnelle Schnitte und gute Action. Nichts anderes sind wir eigentlich gewöhnt von dem Mann, der bereits Transporter 3 inszenierte. Dadurch sind die Actionszenen dieses Mal noch deutlich stärker als im ersten Teil, was angesichts des fast doppelt so hohen Budgets kaum verwunderlich ist. Viele Schießereien, Verfolgungsjagden und ein Duell in asiatischer Kampfkunst sind das Ergebnis.

Um darüber hinwegzutäuschen, dass die Story eher dünn ist, wird schnell erzählt. Nur 91 Minuten dauert der Film insgesamt. Damit die Hauptfigur mit dem Tempo mithalten kann, werden seine detektivischen Fähigkeiten immer weiter ausgebaut, sodass er uns beim Aufspüren seiner Frau fast wie ein Superheld vorkommen muss. Aber auch da scheint der Apfel nicht weit vom Stamm zu fallen. Tochter Kim demonstriert uns in einer Fahrstunde mit Daddy, dass man auch ohne Führerschein eine rasante Verfolgungsjagd hinlegen kann. Zugegeben, Glaubwürdigkeit und Realismus bleiben da schon arg auf der Strecke, aber:  Braucht man die um einen guten Actionfilm zu drehen? Leider wird am Ende noch die Möglichkeit einer weiteren Fortsetzung offengelassen. Schade, denn das Eis auf dem sich die Handlung jetzt schon bewegt, wird wohl nicht dicker. Und eine einigermaßen schlüssige Handlung ist etwas, worauf auch der beste Actionfilm nicht verzichten sollte.

 
 
Kategorie: Kino
 

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