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3 Zimmer/Küche/Bad: Wohnungen gehen, Freunde bleiben

Zeige mir wie du wohnst und ich sage dir wer du bist - 3 Zimmer/Küche/Bad porträtiert das Leben eines Freundeskreises Ende 20 (Foto:PR)

Eine Komödie über Wohnungen, Freundschaften, Liebe und was dazwischenkommt, wenn man jung ist.

Zeige mir wie du wohnst und ich sage dir wer du bist - 3 Zimmer/Küche/Bad porträtiert das Leben eines Freundeskreises Ende 20 (Foto:PR)


 

8 Freunde, 4 Jahreszeiten, 11 Umzüge, 23 Wohnungen – viel mehr als der Trailer sagt, kann über  den Inhalt von „3 Zimmer/Küche/Bad“ nicht verraten werden. Ein Jahr lang begleiten wir Philipp (Jacob Matschenz), Dina (Anna Brüggemann), Wiebke (Katharina Spiering), Michael (Alexander Khuon), Thomas (Robert Gwisdek), Jessica (Alice Dwyer), Maria (Aylin Tezel) und Swantje (Amelie Kiefer) bei ihren Umzügen, WG-Neugründungen, Trennungen, Affären und Familiendramen. Und zu guter Letzt lässt sich vor allem das Resümee ziehen: Wohnungen und Beziehungen kommen und gehen, wahre Freundschaft bleibt bestehen.

Wer jetzt denkt: „Meinen eigenen Umzug fand ich schon nicht so spannend, wie unterhaltsam mag es dann sein zwei Stunden lang acht völlig Fremden dabei zuzuschauen?“ Aber dem kann nur entgegnet werden: Es ist sehr unterhaltsam. Vor allem, wenn es sich um acht so völlig verschiedene Typen handelt, die alle ihre Ecken und Kanten haben. Zugegeben, der Anfang verläuft etwas schleppend und man läuft auch zunächst Gefahr, den Überblick zu verlieren, wer jetzt mit wem was hat. Doch kommt die Geschichte erstmal ins Rollen, ist sie kaum zu stoppen. Es macht einfach Spaß, der Besetzung, die wirklich durchgehend gut gewählt ist, zuzusehen, wie sie gut gezeichnete Rollen verkörpert. Das ganze Verwirrspiel wird immer wieder aufgelockert durch intelligenten Humor und skurrile Situationen. Vor allem Robert Gwisdek als vollkommen emotionsloses Arbeitstier und Hans-Heinrich Hardt als Vater von Philipp, Wiebke und Swantje lassen das Kinopublikum mehrfach in schallendes Gelächter ausbrechen.

Doch am Ende des Films kommt die etwas ernüchternde Erkenntnis: Keines der Paare hat es ein einziges Jahr miteinander ausgehalten, auch endet der Film nicht mit einem Deckel für jeden Topf. Vielmehr hat man das Gefühl, der Kreis schließt sich und das Hin und Her beginnt erneut. Was soll der Zuschauer daraus mitnehmen? Dass der herkömmliche Beziehungsentwurf, in dem Mann und Frau ein Leben miteinander verbringen, weil sie sich lieben, überholt ist? Zumindest eine Botschaft bringt Wiebke im Film klar zum Ausdruck: Dein persönliches Glück ist unabhängig von der Wohnung in der du wohnst.

Deutschland 2012; R: Dietrich Brüggemann; D: Jacob Matschenz, Robert Gwisdek, Anna Brüggemann, Alexander Khuon, Alice Dwyer, Aylin Tezel, Amelie Kiefer, Daniel Nocke;  Kinostart: 04.10.2012

 
 
Kategorie: Kino
 

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