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Looper: Bruce Willis auf der Flucht vor sich selbst

In

Joseph Gordon-Levitt und Bruce Willis spielen in "Looper" ein und dieselbe Person und liefern sich ein packendes Duell durch Raum und Zeit.

In "Looper" sieht sich Joe mit seinem eigenen Ich konfrontiert - und hat nichts Gutes zu erwarten. (Foto: PR)


 

Wir befinden uns im Jahr 2044. Zeitreisen sind noch nicht erfunden, 30 Jahre später allerdings schon. Und da es 2070 aufgrund biometrischer Verfahren beinahe unmöglich ist, eine Leiche verschwinden zu lassen, machen Gangsterbosse sich die illegalen Zeitreisen zunutze und schicken die Todgeweihten schlicht ins Jahr 2044 zurück. Dort wartet ein von ihnen Beauftragter „Looper“, der weiter nichts zu tun hat, als den vor ihm erscheinenden Menschen aus der Zukunft zu erschießen und den gleich mitgelieferten Haufen Silber zu kassieren. In der doch sehr trostlosen, heruntergewirtschafteten Welt von 2044 führen die Looper schon ein angenehmes Leben nach einem hohen Standard. Sogar eine frühe Rente ist im Job inklusive, denn wenn sie eines Tages ihren Loop schließen – sprich ihr eigenes aus der Zukunft gesandtes Ich erschießen – sind sie von ihrer Arbeit freigestellt und können mit einem extragroßen Haufen Gold die letzten 30 Jahre ihres Lebens genießen.

Joe gegen Joe

Als Joe (Joseph Gordon-Levitt) sich jedoch seinem Alter ego (Bruce Willis) gegenübersieht, kann dieser entkommen. Fortan verfolgt der junge Joe den alten, um ihn zu töten. Auch Joes Arbeitgeber Abe (Jeff Daniels), der mit den Bösewichten aus der Zukunft zusammenarbeitet, möchte Joes Fehltritt bereinigen in Form der Exekution beider Joes. Joes älteres Ich hat jedoch ganz eigene Pläne: Er will den „Regenmacher“, der in der Zukunft nicht nur Joeys Leben, sondern die ganze Welt in den Abgrund stürzt, töten, bevor dieser an die Macht gelangen kann…

Viel Zeitreise, wenig Tiefe

Wahre Science-Fiction-Fans, die auf die Erschaffung einer neuen Welt  in „Looper“ hoffen, kommen hier nicht wirklich auf ihre Kosten. Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson verzichtet auf ausführliche Beschreibungen der Welt, in der Looper spielt. Die Szenerie entspricht dem Ghetto einer Großstadt, ab und zu fliegt mal ein Auto durch das Bild. Ansonsten erhalten wir durch den Offtext nur zwei Informationen, die nötig für die Handlung des Films sind: Zeitreisen werden in 30 Jahren erfunden sein und durch eine Genmutation sind manche Leute telekinetisch begabt. So wird der Hintergrund für den Zuschauer zwar weniger interessant und erfassbar, dafür konzentriert sich alles auf das eigentliche Thema: das Zeitreisen. Das Problem bei Zeitreisen im Film ist, dass es schier unendlich viele mögliche Konsequenzen gibt, falls jemand in den Lauf der Dinge eingreift. Und so ergeben sich häufig, wie bei Looper auch, einige Ungereimtheiten in der Handlung. Wenn man aber nicht so genau darüber nachbrütet, sich zurücklehnt und sich auf den Film einlässt, wird man von diesem spannenden Actionfilm gut unterhalten, vor allem im Kino.

Und wer sich für Schauspielerleistungen begeistern kann, der achte unbedingt auf Gordon-Levitts Mimikry der typischen Willis-Gesichtsausdrücke: einfach fantastisch. Hier geht es zum Trailer.

USA 2012; R: Rian Johnson; D: Joseph-Gordon Levitt, Bruce Willis, Emily Blunt; Kinostart: 03.10.2012

 
 
Kategorie: Kino
 

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