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Pixars Merida: Legende der Highlands

Mit feuerrotem Haar: Pixars wilde Prinzessin Merida (Foto: PR)

Pixar überzeugt mit dem neuen Film Merida - Legende der Highlands ohne zu begeistern. Vor allem Fans der Pixelschmiede kommen auf ihre Kosten.

Mit feuerrotem Haar: Pixars wilde Prinzessin Merida (Foto: PR)


 

Merida ist die Tochter des schottischen Königs Fergus und seiner Frau Elinor. Während der raubeinige König vor allem an Essen, Trinken und Raufereien mit seinen Untertanen interessiert ist, verwendet die Königin all ihre Zeit darauf, aus Merida eine richtige Prinzessin zu machen. Doch an gutem Benehmen hat Merida überhaupt kein Interesse: Sie ist so wild wie ihr feuerrotes Haar, reitet am liebsten auf Pferd Angus durch die Wälder, schießt mit ihrem Bogen auf entfernte Ziele und besteigt die steilsten Felsen des Landes. Als ihre Mutter sie mit einem der depperten Thronfolger anderer Schotten-Clans verheiraten will, bittet Merida eine Hexe um Hilfe. Doch der Zauber, der ihre Mutter ändern soll, geht gründlich schief...

Beeindruckende Animationen

In ihrem x-ten abendfüllenden Kinofilm liefern die Pixar Animation Studios (Regie: Mark Andrews, Brenda Chapman) wie gehabt Animationen auf dem höchsten Stand des technisch Möglichen und entwerfen ein mittelalterliches Schottland in beeindruckenden Bildern: Wälder aus moosbewachsenen Bäumen, steil aufragende Felsnadeln, Nebelschleier und Irrlichter. Sanft und schroff wie Merida selbst sollte die Landschaft sein – und das ist auch perfekt gelungen.

Pixar-Fans kommen auf ihre Kosten

Die Geschichte von „Merida – Legende der Highlands“ ist die klassische – und mittlerweile auch etwas angestaubte – Emanzipationsstory von der Prinzessin, die nicht verheiratet werden will. Wer nur den Trailer gesehen hat, stellt sich den Film aber wahrscheinlich langweiliger vor, als er ist: Die eine große Überraschung, die Verwandlung der Mutter, sorgt für einen Großteil des Charmes und des Humors. Ohne zu viel verraten zu wollen: Die folgenden Szenen zwischen Merida und Elinor sind einfach nur niedlich. Für ältere Zuschauer bietet der Film abgesehen davon recht wenig – an „Oben“ und „Toy Story 3“ können die Pixel-Zauberer nicht anknüpfen. Doch natürlich kommen Pixar-Fans dennoch auf ihre Kosten – und wie alle Pixar-Filme wird „Merida – Legende der Highlands“ in den meisten Kinos mit einem Vorfilm gezeigt.

USA 2012; R: Mark Andrews, Brenda Chapman; D: Nora Tschirner uvm.

 
 

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Kategorie: Kino
 

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