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Die englische Zeitung „The Guardian“ berichtete diese Woche über Lehrer aus Großbritannien, die die scheinbar unsichtbare Grenze zwischen zwanglosem Austausch und unangemessenem Verhalten überschritten haben. Seitdem gibt es auch in Deutschland wieder Diskussionen darüber, ob Lehrer und Schüler auf Facebook befreundet sein dürfen. In England ist mehr als einer von zehn Lehrkräften ist mit seinen Schülern befreundet.
An einer solchen Freundschaft über soziale Netzwerke scheint zunächst nichts auszusetzen zu sein. Doch einige englische Lehrer haben den Bogen des guten Benehmens überspannt. 336 Fälle von „inakzeptablem beruflichen Verhalten“ verzeichnete das General Teaching Council for England (GTC), das englische Gegenstück zu unserer Schulaufsichtsbehörde, im vergangenen Jahr. Das ist laut „The Guardian“ aber nur die Spitze des Eisbergs, denn dem GTC werden nur die schweren Verfehlungen gemeldet. Die meisten der beschuldigten Lehrer wurden anhand von Chat-Logs und Kopien von Nachrichten überführt, denn viele hatten ihren Schülern verboten über ihren Kontakt mit ihnen zu sprechen.
Lee Butcher, ein Englisch-Lehrer aus Lee, chattete fast drei Monate lang mit einer 16-Jährigen über unangemessene Themen wie Sex. Er versicherte sich dabei immer, dass die Schülerin alleine war und niemandem etwas über ihren Chat erzählte. Das ging so lange gut, bis die Eltern die Nachrichten entdeckten und den Lehrer anzeigten. Lee Butcher wurde für 12 Monate suspendiert.
Ein Lehrer aus Essex, Benedict Garrett, verstieß geben das Facebook-Verbot seiner Schule, indem er sich unter einem Pseudonym registrierte und Schüler auf seine Freundesliste setzte. Er kommunizierte hinter dem Rücken des restlichen Schulpersonals auf Facebook mit ihnen. Die Tatsache, dass er nebenberuflich als Stripper und Pornodarsteller arbeitete, wirkte sich negativ aus als sein Versteckspiel aufflog. Er bekam zwar eine Verwarnung, wurde aber nicht gekündigt.
Auch eine Lehrerin hat nach Meinung des GTC ein unmögliches Verhalten an den Tag gelegt. Sie postete Fotos von sich, auf denen sie betrunken ist und eine Bong raucht, ohne darauf zu achten, ob ihre Schüler darauf Zugriff hatten. Catherine Howard wurde daher neun Monate suspendiert und muss ein Coaching zum Thema „Berufliche Verpflichtungen“ absolvieren.
Solche Beispiele gibt es viele. Das GTC stellt bei seinen Untersuchungen fest, dass ein großer Teil der Lehrer durch Facebook und andere Medien versucht, bei den Schülern beliebter zu werden. In Deutschland sind (noch) keine solche extremen Fälle bekannt, an den meisten Schulen den Lehrern selbst überlassen, ob sie sich mit ihren Schülern bei Facebook befreunden. Zumindest solange noch keine englischen Verhältnisse herrschen.












YAEZ: RT @comedianvogel: MC Rene: Das Leben in vollen Zügen genießen http://t.co/knojo0Af #Comedian

Mella
hakkjzqqk
Dea
Lieber eine saubere Weste für das Gesamtbild der Schule als schlimme Taten aufzudecken?
Ich finde, alle Punkte die aufgezählt werden sprechen eher dafür, dass sich Lehrer und Schüler anfreunden sollten - damit solche schwarzen Schafe enttarnt werden!!!!!!
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