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Tomb Raider: Die Leiden der jungen Lara

Nach wie vor schön, aber auch noch sehr unbeholfen: Die neue Lara Croft in „Tomb Raider“. (Foto: PR)

Lara Croft kennen wir als Powerfrau, der einfach alles gelingt. In „Tomb Raider“ muss sie das Heldin-sein erst noch lernen. Auf die harte Tour.

Nach wie vor schön, aber auch noch sehr unbeholfen: Die neue Lara Croft in „Tomb Raider“. (Foto: PR)


 

So sehr wir uns manchmal auch darüber ärgern mögen, dass uns im Leben nicht alles gelingt: Wenn wir ständig alles richtig machen würden, wäre unser Alltag ziemlich langweilig. So langweilig etwa, wie es die Abenteuer der perfekten Lara Croft mit der Zeit geworden sind.

Seit 17 Jahren ist die adlige Archäologin nun schon im Einsatz, und in jedem ihrer Abenteuer hat sie eine viel zu gute Figur abgegeben. Ob im Kampf gegen venezianische Ganoven oder atlantische Übermenschen, Lara siegte mit Leichtigkeit und sah dabei natürlich immer unheimlich sexy aus. Gähn.

Mit dem neuen „Tomb Raider“ zieht Entwickler Crystal Dynamics jetzt einen Schlussstrich unter die perfekte Lara Croft und stellt uns eine neue, eine bessere Version vor. Eine Lara ohne Riesenbrüste und ohne hautenge Klamotten. Eine Lara, die zwar immer noch ansehnlich ist, vor allem aber unerfahren und voller Selbstzweifel.

Die erste große Tortur

Viele Jahre vor ihren bereits bekannten Abenteuern begibt sich die junge Miss Croft in „Tomb Raider“ auf ihre erste große Expedition. Und dabei geht gleich zu Anfang alles schief: Das Schiff des Wissenschaftsteams sinkt in einem Sturm, und die Überlebenden landen verstreut auf einer geheimnisvollen Insel. Auf sich allein gestellt, muss Lara nun all das lernen, was sie später so perfekt beherrscht.

Das ist eine regelrechte Tortur: Erst wird Lara von einem Söldnertrupp gefangen genommen und bei der Flucht schwer verletzt. Anschließend tappt sie in eine Bärenfalle und wird von Wölfen angegriffen. Ihr Versuch, über einen Funkmast Hilfe für die Gestrandeten anzufordern, scheitert. Ständig stürzt Lara ab, zittert, weint, verletzt sich, schreit, leidet. Crystal Dynamics beschreibt in „Tomb Raider“ den Weg einer jungen Frau zur Heldin, der, weil er so beschwerlich ist, unheimlich spannend mitzuerleben ist.

Action wie im Film

Die Spannung rührt aber auch von der filmischen Inszenierung her, wie man sie aus früheren „Tomb Raider“-Teilen nicht gewohnt ist. Pausenlos passiert hier etwas: Gebäude werden abgefackelt, Flugzeuge stürzen ab und Ruinen in sich zusammen. Die Kamera fährt dabei wie in einem Action-Film aus der Ferne mit, um Lara im nächsten Moment Kammerspiel-artig nah zu kommen und den überraschenden Angriff eines Söldners zu einem gruseligen Schockmoment zu machen.

In ruhigen Momenten bleibt aber noch genug Zeit, um die Charaktere weiterzuentwickeln. Wir erfahren Hintergründe über die Wissenschaftler und lernen, dass wir nicht allen Figuren trauen können. Vor allem lernen wir in „Tomb Raider“ aber, wie viel Spaß es machen kann, wenn nicht immer alles glatt läuft.

„Tomb Raider“ ist für PC, Playstation 3 und Xbox 360 erhältlich. Weitere Infos gibt’s hier. Viele weitere Game-Tests könnt ihr unter der Rubrik Internet finden.

 
 

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