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Risen 2 Dark Waters: Wie im echten Leben

Bevor er gottgleiche Gegner bezwingt, tut der Piratenheld viel Gutes. (Foto: PR)

Obwohl man in „Risen 2: Dark Waters“ als mürrischer Pirat eine Fantasy-Welt bereist, taugt der Held als Vorbild.

Bevor er gottgleiche Gegner bezwingt, tut der Piratenheld viel Gutes. (Foto: PR)


 

Am Anfang steht die Welt am Ende. So war es in Piranha Bytes erstem Rollenspiel „Gothic“. Und so ist es auch in „Risen 2: Dark Waters“, dem inzwischen sechsten Fantasy-Abenteuer des Essener Entwicklers. Als der bereits aus dem Vorgänger bekannte namenlose Protagonist erwacht, brennen übermächtige Titanenlords die Siedlungen der Menschen nieder, und die übermächtige Mara macht eine Flucht über die Meere so gut wie unmöglich. Der wolkenverhangene Himmel, das trübe Sonnenlicht, die mürrischen Charaktere, alles in den Spielen von Piranha Bytes vermittelt Melancholie, Verzweiflung.

So ist es vorrangig gar nicht die Aufgabe des Helden, eine Waffe zu finden, um Mara zu vernichten und wenigstens die idyllischen Inseln der Neuen Welt vor der Vernichtung zu bewahren. Hoffnung zu spenden, darauf kommt es in „Risen 2: Dark Waters“ vor allem an. Bevor es zu epischen Schlachten gegen gottgleiche Gegner kommt, verbringt der Protagonist seine Zeit damit, als gutherziger Samariter durch die tropische Spielwelt zu ziehen. Egal ob ein Ritter der Inquisition nach einem saftigen Stück Fleisch lechzt, ein Pirat seinen Glückshut vermisst oder eine Eingeborene nach Jade für ihre Voodoo-Zauber verlangt – stets ist der Namenlose zur Stelle, um zu helfen und zu ermutigen.

Piratenlager plündern oder Voodoo lernen

Dass dabei der Grat zwischen Gut und Böse schmal ist, zeichnet Spiele von Piranha Bytes ebenfalls aus. In „Risen 2“ fällt es zwar leichter als in den vorigen Titeln, zwischen den Lagern der Inquisition, der Piraten und der Eingeborenen zu wechseln, ohne es sich mit einer Partei endgültig zu verscherzen. Trotzdem fordert das Spiel ständig Entscheidungen ein, die der einen Seite helfen, der anderen aber schaden: Wer der Voodoo-Zauberin hilft, um Einblicke in ihre Kunst zu gewinnen, der kann nicht gleichzeitig dem Inquisitor bei der Plünderung eines Piratenlagers unter die Arme  greifen.

Zum Glück gibt es mehrere Wege, um die Vernichtung der Fantasy-Welt von „Risen 2“ abzuwenden. Einen individuellen Weg zu beschreiten, macht unheimlich viel Spaß. Und gleichzeitig ist es eine Sisyphos-Arbeit. Denn am Ende wartet der Cliffhanger, und im nächsten Piranha-Bytes-Spiel erwacht der namenlose Held wieder in einer melancholischen Welt, die nur dadurch gerettet werden kann, dass er hilft, aufmuntert, Entscheidungen trifft. Es ist wie im echten Leben.

„Risen 2: Dark Waters“ ist für PC, Playstation 3 und Xbox 360 erhältlich. Weitere Infos gibt es hier.

 
 
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