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Coaching4Future: MINT-Beratung mal anders

Coaching-Teams begeistern Schüler für Technik & Co. (Foto: PR)

Die Baden-Württemberg Stiftung und die Agentur für Arbeit schließen sich zusammen, um MINT-Berufe bekannter zu machen.

Coaching-Teams begeistern Schüler für Technik & Co. (Foto: PR)


 

Im MINT-Bereich fehlen den Unternehmen zunehmend Fachkräfte, weil sich immer weniger junge Menschen für Ausbildung oder Studium in Technik und Naturwissenschaften entscheiden. Allein in Deutschland waren im April rund 280 000 Stellen in den MINT-Bereichen nicht besetzt. Damit sich das von nun an ändert, haben sich die Baden-Württemberg Stiftung und die Bundesagentur für Arbeit zusammengeschlossen, um gemeinsam eine bessere und spezifischere MINT-Berufsorientierung für Schüler anzubieten. Auf der Pressekonferenz der Landesstiftung stellte Geschäftsführer Christoph Dahl die neue Kooperation mit der Agentur für Arbeit vor und erklärte: „Nur wer Kompetenzen vernetzt, erhöht die Chance etwas zu bewirken.“ Die Zusammenarbeit soll die Coaching-Teams an Schulen und das Beratungsangebot der Arbeitsagenturen enger miteinander verbinden. So können Schüler, nachdem die Mitarbeiter von „Coaching4Future“ ihr Interesse für naturwissenschaftliche Berufsbilder geweckt haben, dieses in der anschließenden Berufsberatung der Arbeitsagenturen weiter vertiefen.

Deine Zukunft, deine Wahl

Mithilfe von Vorträgen, Präsentationen und Experimenten informiert die Landesstiftung mit ihrem Bildungsnetzwerk „Coaching4Future“, Schülerinnen und Schüler über die Vielfalt der naturwissenschaftlich-technischen Berufsbilder, Ausbildungen und Studiengänge. Seit dem Jahr 2008 erreichten Coaching-Teams mit der Botschaft „Deine Zukunft, deine Wahl“, bereits 45 000 Jugendliche an über 600 Schulen. Sie wollen junge Menschen auf die Perspektiven der MINT-Welt aufmerksam machen und ihre Begeisterung wecken. Wie genau die Schülerinnen und Schüler für die verschiedenen MINT-Bereiche begeistert werden, demonstrierte Orfeas Dintsis, Projektträger von „Coaching4Future“, auf der Pressekonferenz. Unter der Thematik „Mit MINT Menschen helfen“ zeigte er Bilder von einem Model, auf welchen erst zuletzt zu erkennen war, dass das Mädchen Bein-Prothesen trägt. Mit diesen Bildern im Kopf wurden im Anschluss alle möglichen Berufsfelder aufgeführt, die mit der Innovation und Forschung von Prothesen zu tun haben- und zwar alle im MINT-Bereich: Physik, Mechatronik, technisches Produktdesign und viele mehr.

Berufsberatung zum Staunen

Ebenfalls sehr zufrieden mit der neuen Kooperation ist Christine Käferle von der Bundesagentur für Arbeit „Nach der Schule stehen eine Menge Entscheidungen an“, erklärte sie auf der Konferenz „und da Berufsberatung oft auch sehr emotional geprägt ist, ist die Zusammenarbeit mit der Baden-Württemberg Stiftung besonders notwendig. Die Coaching-Teams schaffen es, Jugendliche emotional zu fesseln, damit wir in unserer Beratung später besser auf ihre Wünsche eingehen können“, sagt Käferle. Dass sich die Arbeit von „Coaching4Future“ lohnt, beweisen zwei Schülerinnen der Wilhelm-Hauff-Realschule Pfullingen. Die durften ebenfalls diskutieren und schienen beeindruckt: „Zwar habe ich nicht unbedingt vor, einen Beruf im MINT-Bereich zu wählen, aber nach dem Coaching habe ich gelernt diese Fächer aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen“, sagte die 15-jährige Dorothea. „Das sehe ich genauso“, stimmte ihr die ebenfalls 15-jährige Sarah zu „außerdem kann ich mir auf jeden Fall vorstellen, ein Praktikum in einem MINT-Unternehmen zu machen.“

 
 
Kategorie: Berufswelt
 

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