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Internet 09.02.2010

Erst denken, dann posten!

Zum Safer Internet Day fordert die Europäische Kommission mehr Jugendschutz im Internet.

Text: Ineke Haug


Besonders Jugendliche sollten sich im Netz schützen. (Foto: klicksafe/Uwe Völkner)

Viele Internet-Nutzer geben freimütig im Internet ganz private Dinge von sich preis, ohne sich über die Folgen im Klaren zu sein. Doch der Party-Schnappschuss auf man nicht mehr geradeaus schauen kann, kommt zwar im Freundeskreis gut an, bei potentiellen Arbeitgebern aber nicht. Gerade die schauen sich aber die Profile in sozialen Netzwerken oder Blogeinträge ihrer Bewerber an – und sieben Kandidaten aus, die ihr Privatleben allzu offenherzig im Netz ausbreiten.

Der weltweite Safer Internet Day soll für einen verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Informationen und Bildern im Internet sensibilisieren. Die Europäische Kommission appelliert mit dem Slogan „Erst denken, dann posten!“ an Jugendliche, nicht leichtfertig Informationen im Internet zu veröffentlichen. Denn laut einer Studie geben 50 Prozent der europäischen Teenager im Web persönliche Daten preis, die unter Umständen für immer online bleiben und von jedem eingesehen werden können.

Doch auch die Betreiber sozialer Netzwerke sind aufgefordert, Jugendliche im Internet besser zu schützen. Sie könnten beispielsweise die Profile von Minderjährigen standardmäßig als privat einstufen, so dass sie nur von deren Freunden aufgerufen werden können. Momentan wir das nur von etwa 40 Prozent der sozialen Netzwerke praktiziert und nur ein Drittel der Betreiber reagiert auf Nutzermeldungen, in denen um Hilfe gebeten wird.

Was ist eure Meinung zum Thema sicheres Internet, wie schützt ihr euer Privatleben im Web? Diskutiert mit uns auf Facebook!

Mehr Infos zum sicheren Surfen findet ihr auf klicksafe.de



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