Der »Ökodesigner«

Schöne Produkte, die ökologisch vertretbar sind? »Ökodesigner« entwerfen genau solche Produkte.

Michael Marks ist angehender »Öko-designer«

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Es gibt wohl wenige Menschen, die einen Stempel aus Schuhsohle benutzen. Schon mehr Leute tragen vermutlich eine Tasche aus alten Segelboot-Segeln oder benutzen andere ökologische Produkte. Doch schon in naher Zukunft wird sich das vielleicht ändern. Denn an der privaten Kölner Design-Schule »ecosign/Akademie für Gestaltung« kann man seit einigen Jahren den Studiengang Nachhaltiges Design studieren. Die Designer, die dort ausgebildet werden, entwerfen Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen oder Abfallprodukten und gestalten Kampagnen und Printmedien, die auf ökologische Themen aufmerksam machen.

»Das Thema Nachhaltigkeit ist sehr aktuell und betrifft uns alle«, erklärt der angehende Designer Michael Marks. »Wir als zukünftige ›Ökodesigner‹ können einen Beitrag dazu leisten, Produkte, Printmedien und Informationskampagnen so zu gestalten, dass sie umweltverträglich sind.« Aus diesem Grund achten »Ökodesigner« stets darauf, ihre Produkte und Kampagnen möglichst ökologisch und ökonomisch zu gestalten. »Unsere Generation trägt die Verantwortung dafür, wie nachfolgende Generationen leben werden«, erklärt Michael Marks.

Genau aus diesem Grund hat er sich der Student vor sechs Semestern an der Akademie in Köln beworben. Nach seinem Studium will er sich auf jeden Fall selbständig machen und als Designer arbeiten. »Ich möchte meine eigenen Idee umsetzen«, erzählt der 24-Jährige, »ich arbeite schon seit ungefähr anderthalb Jahren in diesem Bereich. Vor kurzem habe ich zum Beispiel Illustrationen zu einem Wasser-Aktionstag gemacht.« Er fände es aber auch interessant, für eine soziale Einrichtung zu arbeiten, in der Menschen mit Behinderung unter Anleitung grafisch arbeiten. »Die Aufgabe der Betreuung könnte ich mir dort auch gut vorstellen.«

Den Designern von morgen stehen also viele Türen offen, und genauso vielfältig sind die Projekte, an denen sie arbeiten. Wer davon träumt, einmal durch nachhaltiges Design die Welt ein bisschen zu verbessern, der sollte sich am besten an der ecosign in Köln bewerben. Denn die Akademie ist die einzige in ganz Deutschland, an der man Design mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit studieren kann.

Angehende Designer, die sich an der ecosign bewerben wollen, müssen auf jeden Fall ein Abitur oder einen Fachhochschulabschluss besitzen, auch eine abgeschlossene Berufsausbildung wird unter Umständen anerkannt. Zudem müssen Bewerber an einem Vorstellungsgespräch und einem Bewerbungstag an der Akademie teilnehmen. Wer sich lieber an einer staatlichen Universität oder Fachhochschule bewerben möchte, kann sich dort auch für einen ganz »normalen« Designerstudiengang einschreiben

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